IREN Aktie: 746 Prozent Plus auf Jahressicht

IREN schließt Milliarden-Deal mit Nvidia ab und treibt den Wandel zum KI-Infrastruktur-Anbieter voran. Die Aktie legt massiv zu.

Die Kernpunkte:
  • Milliardenvertrag mit Nvidia unterzeichnet
  • Aktienkurs steigt um 746 Prozent
  • Nettoverlust wächst auf 247,8 Millionen
  • Übernahme von Mirantis und Nostrum Group

Vom Bitcoin-Schürfer zum Liebling der Tech-Giganten. IREN Limited vollzieht derzeit einen radikalen Strategiewechsel in Richtung KI-Infrastruktur. Die Börse honoriert diesen Kurswechsel massiv. Auf Jahressicht steht bei der Aktie ein Plus von 746 Prozent auf dem Kurszettel, allein am Freitag ging es um gut sieben Prozent auf 51,91 Euro nach oben.

Milliardenverträge füllen die Auftragsbücher

Der jüngste Kurssprung hat einen handfesten Grund. IREN meldete in der vergangenen Woche eine weitreichende Partnerschaft mit Nvidia. Der Chipentwickler sichert sich für rund 3,4 Milliarden US-Dollar Cloud-Kapazitäten für eigene Forschungszwecke. Parallel dazu räumt IREN dem Partner das Recht ein, bis zu 30 Millionen Aktien zu einem Preis von 70 US-Dollar zu erwerben.

Das untermauert die Ambitionen des Infrastrukturanbieters. Bereits im November 2025 hatte sich Microsoft vertraglich Rechenleistung für fast zehn Milliarden US-Dollar gesichert. IREN baut dafür riesige flüssigkeitsgekühlte Rechenzentren in Texas auf. Das langfristige Ziel liegt bei einer Gesamtkapazität von fünf Gigawatt.

Teures Wachstum und Zukäufe

Der rasante Ausbau belastet kurzfristig die Bilanz. Im dritten Geschäftsquartal vergrößerte sich der Nettoverlust auf 247,8 Millionen US-Dollar. Während die alten Bitcoin-Erlöse wegbrechen, zeigt die neue Strategie erste Erfolge. Der Umsatz mit KI-Cloud-Diensten verdoppelte sich fast auf 33,6 Millionen US-Dollar.

Um das Tempo hochzuhalten, geht IREN auf Einkaufstour. Für 625 Millionen US-Dollar in eigenen Aktien vereinbarte das Unternehmen die Übernahme des Software-Spezialisten Mirantis. Kurz darauf folgte der Einstieg in den europäischen Markt durch den Kauf des spanischen Entwicklers Nostrum Group.

Regulierer prüfen Finanzierungsmodelle

Die enge Verflechtung mit Nvidia ruft mittlerweile die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan. Nvidia investierte in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 über 40 Milliarden US-Dollar in KI-Firmen. Die Behörde prüft den Verdacht der zirkulären Finanzierung. Dabei fließt das investierte Geld der Chipkonzerne direkt wieder in den Kauf ihrer eigenen Hardware zurück.

Am 20. Mai 2026 präsentiert Nvidia seine Quartalszahlen. Marktbeobachter erhoffen sich dann konkrete Aussagen des Managements zu den laufenden Infrastruktur-Partnerschaften und dem Vorgehen der SEC.

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