IREN Aktie: Wachstumsstärke demonstriert
IREN sichert sich 9,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Microsoft und vollzieht erfolgreichen Wandel vom Bitcoin-Miner zum KI-Infrastrukturanbieter mit massivem Umsatzwachstum.

- Fünfjahresvertrag mit Microsoft über 9,7 Milliarden Dollar
- Umsatzwachstum von 355 Prozent auf 240 Millionen Dollar
- Finanzierung von 875 Millionen Dollar ohne Zinsen
- Ausbau auf 140.000 GPUs bis Ende 2026 geplant
Vom Bitcoin-Miner zum unverzichtbaren KI-Partner von Microsoft? IREN (ehemals Iris Energy) vollzieht derzeit eine der spektakulärsten Wandlungen am Markt. Mit einem Vertragsvolumen von fast 10 Milliarden Dollar und frischem Kapital im Rücken stellt sich für Anleger jetzt die entscheidende Frage: Ist das der Startschuss für eine fundamentale Neubewertung oder haben wir den Gipfel bereits gesehen?
Milliarden-Allianz für die KI-Zukunft
Der entscheidende Treiber für die jüngste Euphorie ist die erfolgreiche Bestätigung der High-Performance-Computing-Strategie (HPC). Ein Fünfjahresvertrag mit dem Tech-Giganten Microsoft im Wert von rund 9,7 Milliarden Dollar unterstreicht, dass IRENs Infrastruktur bereit für die Champions League ist. Dieser Deal validiert insbesondere die Kapazitäten am Standort Childress, Texas, und beweist, dass der radikale Schwenk vom reinen Krypto-Schürfer zum Anbieter von KI-Cloud-Computing funktioniert.
Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern aus dem Mining-Sektor, die mit der Diversifizierung kämpfen, hat sich IREN eine Einnahmequelle gesichert, die mit reinen Rechenzentrums-Betreibern konkurriert. Der Markt reagiert entsprechend erleichtert auf diese massive Risikominimierung.
Massive Aufrüstung ohne Verwässerung
Um diesen gigantischen Auftrag technisch zu stemmen, benötigt das Unternehmen Hardware in enormem Umfang. Hier gelang dem Management ein finanzieller Schachzug: Durch eine wandelbare Anleihe sammelte IREN 875 Millionen Dollar ein – und das zu 0 Prozent Zinsen.
Dieses Kapital fließt direkt in den Kauf von GPUs bei Dell, ohne das Eigenkapital der Aktionäre sofort zu verwässern. Das ambitionierte Ziel ist klar definiert: Bis Ende 2026 soll die Flotte auf 140.000 GPUs anwachsen.
Zahlen explodieren, Profis steigen ein
Dass die Strategie bereits Früchte trägt, zeigen die Bücher: Der Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2026 explodierte um 355 Prozent auf 240 Millionen Dollar. Dieser Anstieg belegt, dass der aggressive Ausbau der Infrastruktur direkt in Umsatzwachstum umgemünzt wird.
Auch das „Smart Money“ positioniert sich. Der Hedgefonds D.E. Shaw hat seine Anteile im letzten Quartal massiv aufgestockt, was als starker Vertrauensbeweis gilt. Zudem sorgt die Mandatierung von KPMG als Wirtschaftsprüfer für jene institutionelle Transparenz, die für Verträge in dieser Größenordnung unerlässlich ist.
Fazit und Ausblick
Analysten bleiben extrem optimistisch und sehen im Median ein Kurspotenzial bis auf 76,50 Dollar – ein Aufschlag von rund 50 Prozent vom aktuellen Niveau. Trotz eines leichten Rücksetzers am Freitag konnte die Aktie auf Wochensicht über 12 Prozent zulegen, was das zurückkehrende Momentum unterstreicht. Mit der gesicherten Finanzierung und dem Microsoft-Vertrag im Rücken liegt der Fokus nun voll auf der Umsetzung: IREN muss jetzt liefern, um die hohen Erwartungen zu rechtfertigen.
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