IREN Aktie: Zukunftsprojekte florieren!

Die IREN-Aktie erholt sich nach Korrektur, getrieben von positiven Analystenstimmen und einem milliardenschweren Microsoft-Deal. Die Quartalszahlen am 5. Februar müssen die hohen Wachstumserwartungen bestätigen.

Die Kernpunkte:
  • Aktie steigt nach Korrektur um über 8 Prozent
  • Analysten stufen als Top-Pick für KI-Infrastruktur ein
  • Potentieller Milliarden-Deal mit Microsoft als Treiber
  • Hohe Bewertung erfordert fehlerfreie Umsetzung der Pläne

IREN (Iris Energy) befindet sich in einem rasanten Transformationsprozess vom reinen Bitcoin-Miner zum Anbieter für KI-Cloud-Infrastruktur. Doch der Weg ist volatil: Nach einer mehrtägigen Korrektur meldete sich die Aktie am Freitag eindrucksvoll zurück und beendete die Woche mit einem deutlichen Plus. Nun richten sich alle Blicke auf den 5. Februar, wenn das Unternehmen zeigen muss, ob die enormen Wachstumsfantasien der Realität standhalten.

Analysten sorgen für Auftrieb

Nachdem die Aktie drei Tage in Folge unter Druck stand, nutzten Käufer den Rücksetzer am Freitag für den Wiedereinstieg. Das Papier kletterte um 8,46 Prozent auf 56,68 USD. Dieser Anstieg ist jedoch keine Eintagsfliege, sondern Teil einer dynamischen Entwicklung im Januar.

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Treibende Kraft hinter dem Optimismus sind positive Analystenstimmen. Das Analysehaus Bernstein bezeichnete IREN kürzlich als „Top AI Pick“ für das Jahr 2026. Auch H.C. Wainwright stufte die Aktie auf „Kaufen“ hoch und rief ein Kursziel von 80 USD aus. Diese Einschätzungen basieren auf der Annahme, dass der Markt für KI-Infrastrukturkapazitäten weiter massiv wachsen wird.

Der Microsoft-Deal als Anker

Das zentrale Argument der Optimisten bleibt der im Raum stehende 9,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Microsoft. Diese auf fünf Jahre ausgelegte Vereinbarung validiert die Strategie des Unternehmens, sich vom reinen Krypto-Geschäft zu lösen.

Der Vertrag sieht eine Kapazität von rund 200 Megawatt vor und soll nach vollständiger Inbetriebnahme annualisierte Umsätze von fast 2 Milliarden USD generieren. Für Anleger ist dies der Beweis, dass der Ausbau der GPU-Kapazitäten – geplant ist eine Steigerung von 23.000 auf 140.000 Einheiten – auf eine reale Nachfrage trifft.

Spagat zwischen Bewertung und Realität

Ein Blick auf die Zahlen zeigt jedoch, warum die Aktie anfällig für Schwankungen bleibt. Im ersten Geschäftsquartal 2026 explodierte der Gesamtumsatz zwar um 355 Prozent auf 240,3 Millionen USD, doch der Löwenanteil davon (232,9 Millionen USD) stammte noch immer aus dem Bitcoin-Mining. Das KI-Cloud-Geschäft trug lediglich 7,3 Millionen USD bei.

Der Markt preist hier die Zukunft ein: Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von rund 27 liegt IREN weit über dem Branchendurchschnitt von unter 5. Diese Bewertungsprämie setzt eine fehlerfreie Exekution der Wachstumspläne voraus.

Am 5. Februar legt IREN die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal vor. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird dabei weniger der reine Gewinn sein, sondern der konkrete Fortschritt bei der Implementierung der Microsoft-Verträge sowie Updates zur Inbetriebnahme der Sweetwater-Station. Angesichts der hohen Bewertung und der jüngsten Intraday-Schwankungen müssen sich Investoren rund um diesen Termin auf heftige Bewegungen einstellen.

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