iShares Aerospace ETF: Rekordmarken im Visier
Der iShares U.S. Aerospace & Defense ETF profitiert von starken Auftragsbüchern in der Luftfahrt und steigenden Verteidigungsausgaben, was ihn nahe an sein Jahreshoch bringt.

- GE Aerospace als größte Position mit Analysten-Aufwertung
- US-Verteidigungshaushalt stützt Rüstungskonzerne wie RTX und Boeing
- ETF notiert nur 1,7 Prozent unter 52-Wochen-Hoch
- Hohe Portfoliokonzentration auf zehn Top-Unternehmen
Der iShares U.S. Aerospace & Defense ETF profitiert derzeit von einem Zusammenspiel aus globalen Aufrüstungstrends und einer boomenden zivilen Luftfahrt. Besonders die starke Performance der Schwergewichte im Portfolio treibt den Kurs immer dichter an die Rekordmarken des vergangenen Jahres. Doch wie nachhaltig ist dieser Trend angesichts der hohen Portfoliokonzentration?
GE Aerospace als Wachstumstreiber
Ein wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung ist die Dominanz von GE Aerospace, dem mit rund 20 Prozent am stärksten gewichteten Titel im ETF. Analysten von Morgan Stanley hoben jüngst ihre Einschätzung auf „Overweight“ und begründeten dies mit der enormen Preismacht des Unternehmens sowie einem Auftragsbestand im kommerziellen Servicebereich von 190 Milliarden US-Dollar.
Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Sektor durch eine Großbestellung von American Airlines. Das Unternehmen setzt bei seiner neuen Airbus-Flotte auf Triebwerke von CFM International, einem Joint Venture zwischen GE Aerospace und Safran. Diese modernen Antriebe versprechen signifikante Effizienzsteigerungen beim Kraftstoffverbrauch, was die Marktstellung von GE in der kommerziellen Luftfahrt weiter festigt.
Fokus auf Rüstung und Raumfahrt
Neben der zivilen Luftfahrt stützt das makroökonomische Umfeld die im ETF enthaltenen Rüstungskonzerne. Der für 2026 verabschiedete US-Verteidigungshaushalt von 900,6 Milliarden Dollar schafft eine stabile Umsatzbasis für Schwergewichte wie RTX Corporation und Boeing, die gemeinsam fast ein Viertel des Fonds ausmachen. Insgesamt entfallen über 75 Prozent des Portfolios auf lediglich zehn Unternehmen.
Zudem zeichnet sich international ein Trend zu höheren Verteidigungsausgaben ab, da viele NATO-Mitgliedstaaten bis 2035 Ausgabenziele von bis zu fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts anvisieren. Der ETF schloss am vergangenen Freitag bei 206,80 Euro und notiert damit nur noch rund 1,7 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 210,35 Euro.
Das solide fundamentale Gerüst aus staatlichen Budgets und massiven Auftragsrückständen in der zivilen Luftfahrt bietet den Unternehmen im Portfolio eine verlässliche Planungsgrundlage. Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, wie effizient die Konzerne ihre Produktion hochfahren können, um die globale Nachfrage trotz Lieferketten-Herausforderungen zeitnah zu bedienen.
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