iShares Core MSCI World: $132 Mrd. iShares-Zuflüsse Q1
BlackRock verzeichnet Rekordzuflüsse im ersten Quartal 2026. Der iShares MSCI World ETF profitiert von internationaler Marktstärke und Dollarschwäche.

- Rekordzuflüsse von 132 Milliarden Dollar
- Internationale Aktien überflügeln US-Titel
- Kurs nahe 52-Wochen-Hoch bei 116,35 Euro
- Fonds verwaltet 115 Milliarden Euro
BlackRock hat das erste Quartal 2026 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen — und der iShares Core MSCI World UCITS ETF steht dabei im Mittelpunkt. Rekordzuflüsse, ein schwächelnder Dollar und die Outperformance internationaler Märkte gegenüber US-Aktien treffen auf einen ETF, der nahe seinem 52-Wochen-Hoch notiert.
BlackRock zieht Rekordmittel an
132 Milliarden Dollar flossen im ersten Quartal 2026 netto in BlackRocks ETF-Sparte — so viel wie nie zuvor in einem Jahresauftaktquartal. Konzernchef Laurence Fink sprach von „einem der stärksten Jahresstarts in unserer Geschichte“. Das organische Gebührenwachstum lag bei acht Prozent, ebenfalls der höchste Wert seit fünf Jahren.
Das verwaltete Vermögen kletterte auf 13,89 Billionen Dollar, nach 11,58 Billionen ein Jahr zuvor. Besonders gefragt waren internationale Aktien-ETFs und Anleihen-ETFs — genau das Segment, in dem der MSCI World-ETF als größter seiner Art eine zentrale Rolle spielt.
Internationale Märkte überholen die USA
Das Marktumfeld 2026 begünstigt einen global diversifizierten Developed-Markets-Fonds. Internationale Aktien außerhalb der USA haben seit Jahresbeginn rund 7,2 Prozent zugelegt und damit US-Large-Caps übertroffen. Der Dollar-Index DXY fiel unter die Marke von 100 — ein Niveau, das Devisenstrategen als Signal für nachlassende geopolitische Risikoprämien werten. Für USD-denominierte Produkte wie den iShares MSCI World ETF bedeutet Dollarschwäche tendenziell höhere Erträge aus internationalen Positionen.
Strukturell ist das Bild bemerkenswert: Nicht-US-Aktien haben im MSCI World aktuell ein Gewicht von nur 27,5 Prozent — weit unter dem langjährigen Durchschnitt von 48,7 Prozent. Höhere Fiskalausgaben in Europa, anhaltende Inflation und ein potenziell weiter schwächelnder Dollar könnten eine schrittweise Rückkehr zum historischen Gleichgewicht antreiben.
Fondsprofil: Größe, Kosten, Konzentration
Der ETF verwaltet rund 115 Milliarden Euro und hält 1.427 Einzelpositionen. Die fünf größten Positionen sind Nvidia mit 5,29 Prozent, Apple mit 4,55 Prozent, Microsoft mit 3,16 Prozent, Amazon mit 2,54 Prozent und Alphabet mit 2,21 Prozent. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,20 Prozent jährlich.
Der Fonds ist thesaurierend — Dividenden werden nicht ausgeschüttet, sondern direkt reinvestiert. Die Indexreplikation erfolgt per Sampling-Methode; Wertpapierleihe generiert zusätzliche Erträge, die die effektiven Haltekosten weiter senken.
Kurs nahe Jahreshoch
An der Kurstafel spiegelt sich die positive Entwicklung wider. Mit 116,35 Euro notiert der ETF nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 116,86 Euro und liegt rund sechs Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt. Auf Jahressicht steht ein Plus von 30 Prozent zu Buche — getragen von der breiten Erholung an den globalen Aktienmärkten, die der S&P 500 mit neuen Allzeithochs untermauert.
Das nächste Datum, das Bewegung bringen könnte, ist der MSCI-Überprüfungszyklus im Juni 2026: Dann entscheidet der Indexanbieter über mögliche Länder-Reklassifizierungen, die die Zusammensetzung des zugrunde liegenden Index verändern würden.
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