iShares Global Clean Energy: 10,93 Prozent Plus im Monat
Der iShares Global Clean Energy ETF profitiert vom steigenden Strombedarf durch KI-Rechenzentren und erzielt deutliche Monatsgewinne.

- ETF mit 10,93 Prozent Monatsplus
- Bloom Energy erhält Milliardenauftrag
- Solar- und Speicherkosten sinken massiv
- Rechenzentren treiben die Nachfrage
KI braucht Strom. Sehr viel Strom. Genau dieser Bedarf treibt derzeit Werte aus sauberer Energie, Netztechnik und Speicherlösungen an. Der iShares Global Clean Energy ETF profitiert davon, weil viele seiner Positionen plötzlich wieder näher an den Investitionsplänen großer Rechenzentren liegen.
Der Fonds schloss am Mittwoch bei 21,52 USD und gewann 2,53 Prozent. Der S&P Global Clean Energy Index legte um 2,34 Prozent zu. Das ist kein isolierter Sprung, sondern Teil eines breiteren Bewertungswechsels im Energiesektor.
Auf Monatssicht steht ein Plus von 10,93 Prozent, obwohl die Bilanz über sieben Tage noch bei minus 2,76 Prozent liegt. Der RSI von 89,7 signalisiert eine sehr heiße technische Lage. Der ETF liegt nur knapp unter seinem Jahreshoch.
Rechenzentren liefern den Impuls
Bloom Energy meldete einen Vertrag mit Nebius über bis zu 2,6 Milliarden USD. Bloom soll Brennstoffzellen für KI-Rechenzentren installieren und betreiben. Geplant sind rund 328 Megawatt Leistung; die Aktie sprang daraufhin um mehr als 10 Prozent.
Auch Constellation Energy bekam Rückenwind. PJM Interconnection will Rechenzentren schneller direkt mit Stromerzeugern verbinden. Constellation arbeitet in der PJM-Warteschlange an neuen Projekten mit etwa 5.000 Megawatt; die Aktie stieg um 7,39 Prozent.
Der Markt bewertet damit nicht nur grüne Stromerzeugung neu. Er bewertet Verfügbarkeit. Wer Rechenzentren zuverlässig versorgen kann, rückt in der Investorenlogik nach oben.
Solarwerte ziehen mit
Enphase Energy sprang um 12,5 Prozent. Goldman Sachs hob das Kursziel von 51 auf 57 USD und führt die Aktie mit „Buy“. Dahinter steckt die Hoffnung auf eine bessere Nachfrage bei privater Solartechnik und Speichern.
FuelCell Energy meldete für das vierte Geschäftsquartal Erlöse von 55,02 Millionen USD. Damit lag der Umsatz um 16 Prozent über den Erwartungen. Solche Einzelmeldungen verstärken den Eindruck, dass der Sektor operativ wieder mehr Substanz zeigt.
Nach den Plänen für die Aktienfusion von NextEra Energy und Dominion Energy entstünde ein Versorger mit 110 Gigawatt Erzeugungsleistung. Der Unternehmenswert läge bei rund 420 Milliarden USD.
Kosten fallen weiter
Ein weiterer Treiber kommt von der Kostenseite. IRENA beziffert den Rückgang der Kosten für Solaranlagen seit 2010 auf 87 Prozent. Bei Batteriespeichern liegt das Minus bei 93 Prozent.
Fester Solarstrom mit Speicher kostet inzwischen 54 bis 82 USD je Megawattstunde. Damit rückt erneuerbarer Strom näher an planbare Grundlast heran.
An guten Standorten könnten die Kosten bis 2035 unter 50 USD fallen. Neue Kohle- und Gaskraftwerke wirken damit relativ teurer.
Der Kontrast zu Öl war auffällig. WTI fiel am Mittwoch um rund 6 Prozent auf etwa 98 USD je Barrel. Neue Hoffnungen rund um Iran-Verhandlungen drückten die Preise.
Auch Elektroautos stützen die langfristige Nachfrage. Die IEA meldete mehr als 20 Millionen verkaufte Elektroautos im Jahr 2025. Das entsprach einem Marktanteil von 25 Prozent.
Kurzfristig ist der ETF nach dem schnellen Lauf anfällig für Rücksetzer. Operativ dreht sich der nächste Praxistest um die Umsetzung der Rechenzentrumsprojekte und die Frage, ob fallende Kosten tatsächlich in bessere Margen münden.
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