iShares Global Clean Energy ETF: GE Vernova fällt am 13. Juli
Der iShares Global Clean Energy ETF fällt auf ein neues Tief. Probleme bei Plug Power, GE Vernova und anderen belasten den Sektor.

- ETF verliert über 11 Prozent in 30 Tagen
- Plug Power mit hoher Short-Quote
- GE Vernova kämpft mit Lieferketten
- Kapitalerhöhungen sorgen für Verwässerungsängste
Erneuerbare Energien galten lange als sichere Wette, allerdings gleicht der Sektor derzeit einer Baustelle. Während Technologiewerte neue Höchststände markieren, rutscht der iShares Global Clean Energy ETF immer tiefer in die Verlustzone. Mehrere Schwergewichte im Portfolio kämpfen mit massiven Problemen.
Der ETF schloss am Montag bei 18,62 USD. Innerhalb der letzten 30 Tage summiert sich das Minus damit auf 11,44 Prozent. Auch kurzfristig ist keine Besserung in Sicht, wie der Rückgang von 3,65 Prozent in der vergangenen Woche zeigt.
Probleme bei den Schwergewichten
Plug Power führt die Abwärtsbewegung an. Die Aktie verlor im Monatsvergleich rund 19 Prozent. Besonders auffällig bleibt die hohe Short-Quote von 27,4 Prozent, die den Kurs zusätzlich belastet.
Parallel dazu kämpft GE Vernova mit technischen Hürden. Am 13. Juli sackte das Papier um fast fünf Prozent ab. Lieferkettenprobleme im Windsektor bremsen das Unternehmen aus, obwohl die Auftragsbücher mit 100 Gigawatt prall gefüllt sind.
Ähnlich ergeht es Bloom Energy. Die Aktie notiert etwa 30 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Trotz eines milliardenschweren Auftragsbestands schrecken hohe Kapitalanforderungen für den Produktionsausbau potenzielle Käufer ab.
Kapitalbedarf sorgt für Verwässerung
Frisches Kapital wird für viele Player zur Belastungsprobe. Eos Energy löste mit einer angekündigten Bezugsrechtsemission über 150 Millionen USD einen Kurssturz aus. Die Aktie fiel an einem einzigen Handelstag um über sieben Prozent auf ein neues Jahrestief.
Ballard Power verfolgt eine ähnliche Strategie. Für eine Übernahme gibt das Unternehmen mehr als 50 Millionen neue Aktien aus. Die Sorge vor einer Gewinnverwässerung drückt hier merklich auf die Stimmung der Anteilseigner.
Technischer Druck und Marktfokus
Die technischen Indikatoren unterstreichen die angespannte Lage. Der Relative-Stärke-Index (RSI) nähert sich mit 36,8 Punkten der überverkauften Zone. Die annualisierte Volatilität ist derweil auf über 43 Prozent geklettert.
Im Vergleich zum breiten Markt hinkt der Sektor weit hinterher. Biotech-Investments lieferten seit Jahresbeginn teils Renditen von 25 Prozent. Zwar gelten Erneuerbare laut aktuellen Studien als kosteneffizient, der Fokus der Anleger liegt derzeit aber auf sofort verfügbaren Kapazitäten.
Der Weg zur Erholung bleibt steinig. Erst wenn die großen Wasserstoff- und Industriewerte ihre Kapitalprobleme lösen, kann der Fonds einen Boden finden. Solange Verwässerungsängste dominieren, dürfte die Marke von 20 USD außer Reichweite bleiben.
iShares Global Clean Energy ETF: Kaufen oder verkaufen?! Neue iShares Global Clean Energy ETF-Analyse vom 14. Juli liefert die Antwort:
Die neusten iShares Global Clean Energy ETF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für iShares Global Clean Energy ETF-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
iShares Global Clean Energy ETF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




