iShares Silver Miners ETF: Starkes Momentum
Der Silber-Minen-ETF setzt seine Aufwärtsbewegung fort, gestützt von einem strukturellen Marktdefizit. Analysten sehen jedoch kurzfristig Risiken durch überkaufte technische Indikatoren.

- ETF verzeichnet starke Kursgewinne in kurzer Zeit
- Technische Indikatoren deuten auf überkaufte Lage hin
- Portfolio stark auf führende Minenbetreiber konzentriert
- Marktdefizit für Silber wird für 2026 erwartet
Der iShares MSCI Global Silver and Metals Miners ETF setzt seine Aufwärtsbewegung in der zweiten Februarhälfte fort. Nach einer dreitägigen Rallye notiert der Fonds nahe seiner jüngsten Höchststände, während sich der Silbermarkt von der Volatilität zu Jahresbeginn erholt. Doch kann der ETF das aktuelle Niveau trotz überkaufter technischer Signale halten?
Bis zum Ende der vergangenen Woche verzeichnete der ETF einen Zuwachs von 6,05 % innerhalb von drei Handelstagen. Parallel dazu stabilisierte sich der Silberpreis bei rund 77 US-Dollar pro Unze, nachdem er von seinen Rekordständen im Januar korrigiert hatte. Technisch gesehen liefert der Momentum-Indikator seit Mitte Februar positive Signale. Allerdings deuten einige Oszillatoren mittlerweile auf einen überkauften Zustand hin, was kurzfristig zu einer Konsolidierung führen könnte.
Fokus auf Schwergewichte
Das Portfolio ist stark auf führende Produzenten konzentriert. Die drei größten Positionen – Hecla Mining (15,38 %), Industrias Penoles (11,90 %) und Fresnillo PLC (10,94 %) – machen einen erheblichen Teil des Fondsvermögens aus. Besonders Hecla Mining rückt durch eine steigende Produktion in seinen Keno-Hill-Minen in den Fokus. Damit reagiert der ETF hochsensibel auf operative Entwicklungen dieser Unternehmen sowie auf regulatorische Rahmenbedingungen in Mexiko und Kanada.
Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,39 % positioniert sich der iShares-ETF als kostengünstige Alternative innerhalb des Sektors. Zum Vergleich: Der goldfokussierte VanEck Gold Miners ETF verlangt eine Gebühr von 0,51 %. Obwohl der Gold-Fonds mit einem verwalteten Vermögen von rund 33,5 Milliarden US-Dollar deutlich größer ist als der SLVP (1,3 Milliarden US-Dollar), lieferte der Silber-Fonds über die vergangenen zwölf Monate eine höhere Gesamtrendite. Dies liegt vor allem am Hebeleffekt der Silberminen-Aktien bei steigenden Rohstoffpreisen.
Strukturelles Defizit am Silbermarkt
Die fundamentalen Daten stützen das aktuelle Marktumfeld. Für 2026 wird das sechste Defizitjahr in Folge erwartet, wobei das Angebot voraussichtlich um 67 Millionen Unzen hinter der Nachfrage zurückbleibt. Während die industrielle Nachfrage aus der Solarbranche aufgrund der hohen Preise unter leichtem Substitutionsdruck steht, wird für die physische Investmentnachfrage in westlichen Märkten ein Plus von 20 % prognostiziert.
Anleger müssen im laufenden Monat zudem mit Anpassungen im Portfolio rechnen, da der zugrunde liegende MSCI-Index seiner vierteljährlichen Überprüfung unterzogen wird. Diese Rebalancierung wird die Gewichtungen an die aktuellen Marktkapitalisierungen anpassen. Das strukturelle Marktdefizit und die steigende Investmentnachfrage bilden dabei das fundamentale Gerüst für die kommenden Monate.
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