ISRA VISION mit Höchstständen. ABER….

ISRA VISION vermeldete am Freitag super Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr, doch am Ende waren die Aktionäre enttäuscht. Sie straften die Papiere ab und es ging für den Wert in den Keller. Die Aktien sackten auf den tiefsten Wert seit April 2017.

Dabei hatte alles so gut ausgesehen. Der Maschinenbauer hat im Geschäftsjahr 2017/2018 so viel verdient wie niemals zuvor. Nach vorläufigen Zahlen von Freitag stieg der Gewinn vor Steuern um 18 % auf 33 Millionen Euro. Und die Marge verbesserte sich ebenfalls auf einen neuen Höchststand von 20 auf 22 %.

Aktionäre enttäuscht

Doch die Anleger waren trotzdem enttäuscht, und zwar, weil die Aussichten nicht mehr so rosig sind. Denn ISRA hat angekündigt, im neuen Geschäftsjahr nur noch ein Wachstum im niedrig-zweistelligen Prozentbereich anzustreben. Man wächst also langsamer als angekündigt. Das hängt wohl auch mit der Abkühlung der Konjunktur und den Problemen der Autobranche zusammen. Zudem wuchs der Umsatz nur um 7 % auf 152,5 Millionen Euro und nicht, wie angekündigt, um 10 %.

Prognosen folgen im Februar

Detaillierte Prognosen will  ISRA im Februar abgeben. Ob der Spezialmaschinenbauer dann die Anfang September begonnene Talfahrt stoppen kann, bleibt abzuwarten.

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