JD.com: Nach dem Absturz – was kommt jetzt?

Die jüngsten Quartalszahlen des chinesischen E-Commerce-Spezialisten JD.com sorgten für einen regelrechten Ausverkauf in der Aktie.

Zwar hatte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um fast ein Drittel melden können. Doch netto verlor man umgerechnet rund 344 Millionen Dollar und damit sechsmal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

JD.com schwächelt beim Cashflow

Was ebenfalls ein Schlag ins Kontor war: Der für die weitere Expansion wichtige Free Cashflow verringerte sich ebenfalls deutlich um rund 40 % auf nur noch knapp unter 2 Milliarden Dollar. Das Resultat: Die Aktie musste eine heftige Korrektur hinnehmen. Diese kam zur Unzeit, da man schon im Vorfeld deutliche Einbußen hinnehmen musste. Mit dem neuerlichen Sell-Off durchschlug die Aktie letztlich die bisherige Unterstützung bei 35 Dollar und kam erst knapp oberhalb von einem 30 Dollar zum Stehen.

Aussichten bleiben gut

Allerdings: Nun scheinen sich erste Schnäppchenjäger zu finden. Denn als Partnerunternehmen des chinesischen E-Commerce-Giganten Tencent bleiben natürlich die Aussichten auf ein weiteres starkes Wachstum erhalten. Und damit wäre eine mögliche Erholung auch der Aktie im Spiel. Allerdings bleibt die Charttechnik vorläufig deutlich angeschlagen. Zumal die nächsten Unterstützungen erst unterhalb von 30 Dollar für die an der Nasdaq gehandelten ADR warten.

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