Jeld-WEN: 11% Personalabbau in Nordamerika
Der US-Konzern baut elf Prozent der Stellen ab und prüft das Europageschäft. Der Umsatz sank im ersten Quartal um sieben Prozent.

- Personalabbau von elf Prozent
- Strategische Prüfung der Europa-Sparte
- Umsatzrückgang auf 722 Millionen Dollar
- UBS belässt Aktie auf neutral
Jeld-WEN zieht die Reißleine. Der US-Baustoffhersteller reagiert auf die anhaltende Flaute im Bausektor mit einem massiven Sparprogramm. Hohe Kosten und eine schwache Nachfrage belasten das Geschäft massiv.
Fokus auf Kostensenkung und Personalabbau
Der Konzern reduziert seine Belegschaft in Nordamerika und in der Verwaltung um elf Prozent. CEO William Christensen begründet diesen Schritt mit dem anhaltenden Inflationsdruck bei Löhnen und Rohstoffen. Parallel dazu passt das Management das Produktionsnetzwerk an den Standorten Grinnell und Chiloquin an.
Das Europageschäft steht derweil auf dem Prüfstand. Jeld-WEN unterzieht die dortigen Aktivitäten einer strategischen Überprüfung, um das globale Portfolio zu optimieren. Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen bereits Produktivitätssteigerungen von 22 Millionen US-Dollar.
Finanzielle Entwicklung und Ausblick
Die Zahlen für das Auftaktquartal 2026 spiegeln die schwierige Marktlage wider. Der Umsatz sank um rund sieben Prozent auf 722,1 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 0,90 US-Dollar je Aktie.
Im Vorjahreszeitraum fiel das Minus mit 2,24 US-Dollar je Anteilsschein allerdings noch deutlich höher aus. Die Baustoffbranche kämpft derzeit branchenweit mit der Zinssensitivität der Kunden und gestiegenen Herstellungskosten.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz zwischen 3,05 und 3,2 Milliarden US-Dollar an. Das bereinigte EBITDA soll in einer Spanne von 100 bis 150 Millionen US-Dollar liegen. Die Investmentbank UBS bleibt bei ihrer neutralen Einschätzung und sieht das Kursziel bei 1,60 US-Dollar.
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