Jenoptik mit weniger Gewinn

Jenoptik hat mit den Exportrestriktionen im Verteidigungsgeschäft zu kämpfen. Ein Rückgang beim Umsatz und höhere Kosten ließen die Gewinn schrumpfen.

Das Technologie- und Rüstungsunternehmen aus Thüringen muss für das erste Quartal des laufenden Jahres einen Gewinneinruch vermelden. Das operative Ergebnis (Ebit) fiel in den ersten drei Monaten 2019 um fast 39 % auf 12,8 Millionen Euro.

Negativ auf das Wachstum wirkten sich Exportrestriktionen im Verteidigungsgeschäft aus. Zudem konnten die hohen Vorjahreserlöse der Division Light & Safety aus dem Mautprojekt nicht vollständig kompensiert werden. Demzufolge fiel der Konzernumsatz im 1. Quartal 2019 mit 184,0 Millionen Euro um 3,1 % niedriger aus als im vergangenen Jahr. Die in 2018 gekauften Unternehmen Prodomax und die OTTO-Gruppe trugen mit einem Umsatz von gut 12 Millionen Euro zum Geschäftsverlauf bei.

Gute Auftragslage

Allerdings zeigt sich der Vorstandsvorsitzende des TecDAX-Konzerns optimistisch, was die Aufträge anbelangt. „Wir verspüren aber eine anhaltend gute Nachfrage in den für uns wichtigen Märkten der Halbleiterausrüstung und der Automobilindustrie und sind insgesamt weiter auf Wachstumskurs, wie unsere Auftragslage zeigt“, so Stefan Traeger.

Denn der Auftragseingang verbesserte sich in den ersten 3 Monaten 2019 um 5,6 % auf 210,4 Millionen Euro. Damit stieg der Auftragsbestand um 27,4 Millionen auf 548,9 Millionen Euro.

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