JinkoSolar Aktie: Analysten-Wende

Vor den Quartalsergebnissen hebt Daiwa Securities JinkoSolar auf 'Buy' und sieht Potenzial in Patentgebühren für die TOPCon-Technologie und der starken US-Position.

Die Kernpunkte:
  • Ergebnisveröffentlichung für Q4 2025 am 16. April
  • Analysten erwarten Verlust, aber weniger pessimistisch
  • Hochstufung durch Daiwa auf 'Buy' mit Kursziel 28,50 USD
  • Potenzial durch Patentgebühren für TOPCon-Zelltechnologie

JinkoSolar steht kurz vor der Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Während die Branche weiterhin mit schwierigen Rahmenbedingungen kämpft, hellt sich die Stimmung unter den Analysten merklich auf. Eine überraschende Hochstufung rückt nun neue Ertragspotenziale jenseits des reinen Modulverkaufs in den Mittelpunkt.

Zahlen im Visier

Am 16. April 2026 wird der Solarkonzern vor US-Börsenöffnung Einblick in seine Bücher gewähren. Die Erwartungen für den Zeitraum bis Ende Dezember 2025 haben sich zuletzt konkretisiert. Analysten rechnen derzeit mit einem Verlust pro Aktie zwischen 0,46 und 0,77 US-Dollar. Zwar bleibt das Ergebnis damit voraussichtlich negativ, jedoch fällt der Ausblick deutlich weniger pessimistisch aus als noch vor einigen Monaten. Der Umsatz soll laut Konsensschätzungen bei rund 3,59 Milliarden US-Dollar liegen.

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Strategischer Vorteil durch Technologie

Ein wesentlicher Treiber für den jüngsten Stimmungswechsel war die Neubewertung durch Daiwa Securities. Die Experten stuften das Papier Ende März von „Sell“ auf „Buy“ hoch und setzten ein Kursziel von 28,50 US-Dollar. Als Grund nannten sie unter anderem potenzielle Einnahmen aus Patentgebühren für die TOPCon-Zelltechnologie. Zudem wird die starke Positionierung von JinkoSolar auf dem US-Markt als wichtiger Wettbewerbsvorteil gewertet.

Zum Handelsschluss am 3. April notierte die Aktie bei 24,85 US-Dollar. Damit bewegt sich der Kurs im oberen Drittel seiner 52-Wochen-Spanne, die von 13,42 bis 31,88 US-Dollar reicht. Die Marktkapitalisierung beläuft sich aktuell auf rund 1,28 Milliarden US-Dollar.

Herausforderungen für 2026

Neben den reinen Finanzkennzahlen blicken Marktbeobachter gespannt auf die Produktionskosten und das Bestandsmanagement. Die schwankenden Preise für Polysilizium belasten die Branche weiterhin. Die Effizienz in der Fertigung bleibt daher entscheidend für die künftige Margenentwicklung.

Die Telefonkonferenz am Tag der Veröffentlichung wird Aufschluss darüber geben, wie das Management die Kapazitätsauslastung für das Geschäftsjahr 2026 plant. Besonders die Skalierung der nächsten Modulgenerationen dürfte für die internationale Marktposition des Unternehmens ausschlaggebend sein. Am 16. April um 14:00 Uhr deutscher Zeit werden die Details zur künftigen Strategie erwartet.

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