JinkoSolar mit weiterem Millionen-Kredit – Aktie mit Vorsicht zu genießen

JinkoSolar hatte im vergangenen Mai eine Fabrik in Malaysia aufgemacht. Sechs Monate Zeit blieben dem Unternehmen, bis das Werk fertiggestellt sein musste und die Produktion starten konnte. Das hatte das Kostenbudget entsprechend belastet. Nun musste JinkoSolar für die Deckung der weiteren Kosten sorgen. Dazu gab es einen Millionen-Kredit von der Export-Import Bank von China.

 

© JinkoSolar
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Die Kreditvereinbarung hatte einen Umfang von 62 Mio. Dollar und 50 Mio. Renminbi (rund 8 Mio. Dollar). Die 62 Mio. Dollar sollen einerseits als mittelfristiges Betriebskapital dienen und anderseits in langfristige Sachanlagen investiert werden. Die 50 Mio. Renminbi sollen als kurzfristiges Arbeitskapital dienen.

 

Malaysia-Werk läuft auf voller Auslastung

Nach nur zwei Monaten hatte JinkoSolar es geschafft, das Werk in Malaysia auf volle Auslastung hochzufahren. Schon jetzt werden erste Bestellungen ausgeliefert.

Geplant ist eine Produktionsleistung von 500 Megawatt (Solarzellen) oder 450 Megawatt (Solarmodule) pro Jahr. Das Werk in Malaysia ist für JinkoSolar das erste außerhalb Chinas, in dem Solarzellen produziert werden.

 

JinkoSolar auf Expansionskurs

Allein in den letzten Wochen hatte JinkoSolar zahlreiche Kredite von Spitzenbanken genehmigt bekommen um seinen Expansionskurs kontinuierlich fortzusetzen. Das Vertrauen der sogar sehr anspruchsvollen Banken spricht definitiv für die finanzielle Lage und das Potenzial des Unternehmens. Und die zuletzt vorgelegten Zahlen für das 1. Quartal bestätigen die positive Entwicklung des Konzerns.

 

JinkoSolar-Aktie – Bären weiterhin am Ruder

Von diesem Potential ist in der Aktien-Entwicklung allerdings nichts zu spüren. Das Allzeithoch im Juni bei knapp 28,90 Euro hat sich inzwischen als Fehlausbruch entpuppt. Seitdem geht es für die Aktie bergab. Grund ist das Beben an den asiatischen Märkten, das sich in der Kursentwicklung der JinkoSolar-Aktie deutlich bemerkbar macht.

150804 JinkoSolar

Die Wahrscheinlichkeit für weitere Kursverluste ist recht hoch und auch erste Anzeichen für einen Abwärtstrend sind gegeben. Auf der anderen Seite sind bereits in dem Bereich von 18 bis 20 Euro zahlreiche Unterstützungen zu finden, die für eine Stabilisierung sorgen könnten.

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