Johnson & Johnson Aktie: Orthopädie-Deal geplatzt?
RYBREVANT FASPRO erhielt eine beschleunigte FDA-Freigabe; zugleich endeten Orthopädie-Verhandlungen, und Johnson & Johnson präsentierte klinische Daten.

- FDA beschleunigt Zulassung für RYBREVANT FASPRO
- Smith+Nephew beendet Gespräche über Zusammenschluss
- FORWARD-CAD-Studie meldet 93,6 Prozent technischen Erfolg
- Analysen zu Impella umfassen 1.379 Patienten
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Johnson & Johnson gestern eine beschleunigte Zulassung für RYBREVANT FASPRO erteilt. Nach Unternehmensangaben gilt sie für Erwachsene mit wiederkehrenden oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich, deren Erkrankung nach platinbasierter Chemotherapie und einer Anti-PD-(L)1-Behandlung fortgeschritten ist. Das Präparat enthält Amivantamab und Hyaluronidase-lpuj. Die Aktie fiel gestern um 1,3% auf einen Schlusskurs von 242,80 €.
Gespräche über Orthopädie-Zusammenschluss beendet
Smith+Nephew bestätigte am Mittwoch, dass die Fusionsgespräche mit der Orthopädiesparte von Johnson & Johnson beendet sind. Reuters zufolge hatte Smith+Nephew Johnson & Johnson im Laufe des Jahres 2026 wegen eines möglichen Zusammenschlusses angesprochen. Die Verhandlungen scheiterten laut Reuters an der Frage, wer die Führung der vergrößerten Gruppe übernehmen sollte.
Weitere klinische Ergebnisse vorgestellt
Am Sonntag meldete Johnson & Johnson positive Ergebnisse nach 30 Tagen aus der zulassungsrelevanten Studie FORWARD CAD. Untersucht wurde der noch in Entwicklung befindliche koronare IVL-Katheter Shockwave Javelin bei 158 Patienten.
Die technische Erfolgsquote lag laut Unternehmen bei 93,6%. Der Anteil der Patienten ohne schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse im Beobachtungszeitraum betrug 93,4%.
Ebenfalls am Sonntag stellte Johnson & Johnson drei klinische Analysen zu Hochrisiko-Koronarinterventionen mit Impella-Unterstützung vor. Sie umfassten Register- und Beobachtungsdaten von 1.379 Patienten aus Krankenhäusern in den USA und Europa. Nach Angaben des Unternehmens zeigten die Analysen eine niedrigere Sterblichkeit als die kürzlich in CHIP-BCIS3 berichtete.
Am Montag kündigte Johnson & Johnson zudem ein weltweites Engagement zur Förderung der Augengesundheit an. Das Unternehmen will dabei auf Partnerschaften, Bildungsangebote und einen erweiterten Zugang zur Versorgung setzen.
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