JPMorgan verdient dank Privatkundengeschäft deutlich mehr

Ein zweistelliges Wachstumsergebnis bei den Einlagen und Rekordumsätze bei Kreditkarten haben dafür gesorgt, dass die US-Großbank JPMorgan Chase ihren Quartalsgewinn deutlich über den Markterwartungen steigern konnte.

Wie das Kreditinstitut bekannt gab, konnte man im vierten Quartal bei Umsätzen von 24,33 Milliarden Dollar einen Gewinn je Aktie von 1,71 $ je Aktie erwirtschaften. In beiden Kennzahlen erreichte das Bankhaus deutlich bessere Werte als erwartet. Analysten hatten im Vorfeld im Konsens mit Umsätzen im Bereich von 23,95 Milliarden Dollar gerechnet, während die Prognose für den Gewinn je Aktie bei 1,44 Dollar lag.

Wie Vorstandschef Jamie Dimon erklärte, konnte die Bank von einem positiven Momentum in der US-Wirtschaft profitieren. Durch einen Endspurt im letzten Quartal schaffte es das Bankhaus gleichzeitig, seinen Gewinn im Gesamtjahr auf 24,7 Milliarden Dollar bzw. 6,16 Dollar pro Aktie zu steigern. Die Eigenkapitalrendite lag dabei bei 12,2 %.

Die Aktie von JPMorgen Chase konnte nach den Zahlen an der Börse zulegen und notiert aktuell mit rund 1,8 % auf 87,90 $ im Plus.

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