Keel Aktie: Goldman steigt neutral ein

Keel meldete für das dritte Quartal 2026 niedrigere Erlöse und ein negatives bereinigtes operatives Ergebnis.

Die Kernpunkte:
  • Goldman Sachs setzt Kursziel auf 2,00 Dollar
  • Keel-Aktie legt heute um 12 Prozent zu
  • H.C. Wainwright senkt Ziel auf 3,25 Dollar
  • Moses-Lake-Bau begann im September

Goldman Sachs hat heute Medienberichten zufolge die Bewertung von Keel Infrastructure mit einer neutralen Einstufung aufgenommen. Das Kursziel liegt bei 2,00 $, das Verhältnis von Chancen und Risiken beurteilt das Analysehaus als vergleichsweise ausgewogen. Die Keel-Aktie steigt heute um 12%.

Analysten gewichten die Projektrisiken

Zu den Risiken zählt Goldman Sachs Genehmigungen, die Ausrüstung, die Verfügbarkeit von Strom und die Finanzierung. Diese Punkte nennt das Haus als Teil seiner Begründung für die neutrale Einschätzung.

H.C. Wainwright senkte gestern Medienberichten zufolge nach dem Quartalsbericht das Kursziel von 4,00 $ auf 3,25 $. Die Kaufempfehlung behielt das Analysehaus bei.

Quartalsverlust und Fortschritte bei Standortprojekten

Keel hatte gestern die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz belief sich nach Unternehmensangaben auf US$27,603 Millionen. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch US$67,969 Millionen erlöst.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel im dritten Quartal 2026 mit minus US$27,447 Millionen negativ aus. Im dritten Quartal 2025 hatte Keel hier noch einen positiven Wert von US$19,236 Millionen ausgewiesen.

Bei den Standortprojekten berichtete das Unternehmen über Fortschritte in den Mietvertragsverhandlungen für drei kurzfristig vorgesehene Standorte. Den Abschluss eines Mietvertrags meldete Keel in der Ergebnismitteilung allerdings nicht.

Am Standort Moses Lake begann der Bau nach Unternehmensangaben im September. Keel erwartet, dass Moses Lake als erster Standort mit Strom versorgt wird und 2027 Umsätze aus Hochleistungsrechnen erzielt. Das Unternehmen formuliert dies als Erwartung für den künftigen Betrieb.

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