Keine Strafe für Geely.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, hat kein Bußgeld gegen den chinesischen Autobauer Geely verhängt.

Untersucht wurde der Einstieg von Geely-Chef Li Shufu beim Stuttgarter Autobauer Daimler im Februar diesen Jahres. Er war überraschend mit einem Anteil von 9,7 % bei Daimler eingestiegen, was ihn zum größten Einzelaktionär machte, war allerdings seiner Meldepflicht, die bei dieser Größenordnung besteht, erst einen Tag zu spät nachgekommen.

Damit hatte sich der Milliardär dann den Unmut der BaFin eingehandelt. Doch diese hat das Verfahren gegen die chinesische Firma jetzt beendet, bestätigte eine Sprecherin der Behörde am Freitag. Dem chinesischen Milliardär droht nun doch keine Geldbuße in Millionenhöhe.

Nach dem Einstieg von Geely bei Daimler im Februar hatte die Bundesregierung angekündigt, die Meldevorschriften im Wertpapierhandelsgesetz zu überprüfen. Man wolle sicherstellen, dass die vorhandenen Regeln ausreichen, um ein ausreichendes Maß an Transparenz zu gewährleisten oder ob weitergehende Vorgaben erforderlich seien.

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