Kion: Das könnte was werden

Der Gabelstaplerhersteller Kion steht in diesem Jahr voll unter dem Einfluss der ins Leben gerufenen „Strategie 2020“. Der Umbau des gesamten Konzerns soll zum Ziel haben, Schwankungen im Markt besser bewältigen zu können.

© Kion Group
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Zugleich erwartet Kion für das laufende Geschäftsjahr ein weiterhin profitables Wachstum trotz der Erwartungen, dass sich das weltweite Marktwachstum weiter verlangsamen wird. Für Europa und Nordamerika geht das Unternehmen dabei von weiteren Zuwächsen aus, während man in Russland und Brasilien einen weiteren Rückgang erwartet. In China sollte sich nach den Erwartungen des Konzerns die Lage wieder stabilisieren.

Kion mit konkreten Zielen

Der Vorstand von Kion verkündete nun eine präzisierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Danach wird ein Auftragseingang von 5,35 bis 5,5 Mrd. Euro erwartet. Der Umsatz soll zwischen 5,2 bis 5,35 Mrd. Euro betragen. Beim bereinigten EBIT strebt man 510 bis 535 Mio. Euro an und die bereinigte EBIT-Marge soll höher als im Vorjahr ausfallen. Für den Free Cashflow geht Kion von einer Bandbreite von 280 bis 320 Mio. Euro aus, wobei hierin die Akquisition von Retrotech bereits berücksichtigt ist.

2015 war ein Erfolgsjahr

Das vergangene Geschäftsjahr lief dabei äußerst zufrieden stellend für den Konzern. Der Umsatz knackte erstmals die Marke von 5 Mrd. Euro und das operative EBIT lag mit einem Plus von 9% bei 482,9 Mio. Euro. Schlussendlich konnte sich das Konzernergebnis um 24% auf 221,1 Mio. Euro verbessern. Der Free Cashflow erreichte einen Zuwachs von 8,8% und lag bei 332,7 Mio. Euro.

Dividendenerhöhung geplant

Um die Aktionäre an diesem Erfolg teilhaben zu lassen, will Kion auf der Hauptversammlung am 12. Mai über die Erhöhung der Dividende um 40% auf 0,77 Euro je Aktie abstimmen. Dies entspräche bei aktuellem Kurs einer Rendite von 1,63%.

160317 Kion

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