Kirkstone Metals Aktie: 95-Prozent-Crash seit Jahresbeginn
Kirkstone Metals beendet Samson-Übernahme und konzentriert sich auf eigene Uranprojekte im Athabasca-Becken. Die Aktie steigt leicht.

- Samson-Übernahme abgesagt
- Fokus auf Uranprojekte
- Bohrungen in Athabasca-Becken
- Aktie erholt sich leicht
Kirkstone Metals zieht die Reißleine. Der kanadische Explorer bläst die geplante Übernahme von Samson Metals ab. Stattdessen rückt das Management die eigenen Uran-Projekte im Athabasca-Becken in den Mittelpunkt. Anleger reagieren erleichtert auf den Strategiewechsel.
Erst im April hatte das Unternehmen den Kaufvertrag unterzeichnet. Nun ist der Deal vom Tisch. Die Aktie kletterte am Freitag um knapp sieben Prozent auf 0,20 Euro.
Das ist allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 95 Prozent an Wert verloren. Der Absturz vom Rekordhoch bei 9,40 Euro war brutal. Immerhin konnte sich der Kurs vom Tiefststand bei 11 Cent wieder leicht erholen.
Fokus auf eigene Bohrungen
Das freigewordene Kapital fließt nun in die Exploration. Für das Projekt Key Lake Road beantragt Kirkstone Genehmigungen für 30 Bohrlöcher. Die Ziele liegen in der sogenannten DD-Zone. Dort stießen Geologen in der Vergangenheit wiederholt auf Uran-Anomalien. Eine geplante Polarisationsmessung soll die Bohrziele in den kommenden Wochen weiter eingrenzen.
Parallel dazu treibt das Management das Gorilla-Lake-Projekt voran. Hier plant der Explorer ein Bohrprogramm über 7.000 Meter. Bisher konzentrierte sich die Suche nur auf den westlichen Teil des Gebiets. Große Flächen sind noch völlig unerforscht. Neue elektromagnetische Messungen aus der Luft sollen verborgene Strukturen aufdecken.
Der Fokus liegt jetzt auf der raschen Genehmigung der Bohrprogramme. Sobald die Maschinen im Athabasca-Becken anlaufen, müssen die historischen Uran-Funde durch neue Bohrkerne bestätigt werden. Ein erfolgreicher Abschluss der laufenden First-Nations-Gespräche ist die zwingende Voraussetzung für den Start der Kampagne.
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