Klarna Aktie: Erholung mit Substanz
Klarnas Aktie erholt sich nach dem Ablauf der Sperrfrist ohne Kurseinbruch. Das Wachstum auf über 118 Millionen Nutzer und eine erweiterte eBay-Partnerschaft stärken die Fundamentaldaten.

- Lock-up-Ablauf ohne erwarteten Abverkauf
- Weltweit über 118 Millionen aktive Nutzer
- Erweiterte Partnerschaft mit eBay
- Bank of America gibt Kaufempfehlung ab
Klarna hat eine turbulente Zeit hinter sich. Nach einem Kurseinbruch von über 65 Prozent gegenüber dem IPO-Preis von 40 Dollar kämpfte die Aktie wochenlang mit dem Vertrauensverlust der Anleger. Doch diese Woche dreht sich die Stimmung – und das aus gleich mehreren Gründen.
Lock-up-Ablauf ohne Kursschock
Der 9. März galt als kritisches Datum: An diesem Tag lief die Post-IPO-Sperrfrist ab, wodurch 335 Millionen Aktien grundsätzlich handelbar wurden. Solche Ereignisse enden häufig mit einem Angebotsüberhang und Kursrückgängen. Diesmal blieb der befürchtete Abverkauf aus.
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Das Unternehmen kommunizierte frühzeitig und transparent, wie sich die freigegebenen Aktien tatsächlich zusammensetzen. Rund 97 Millionen Anteile gehören institutionellen Investoren sowie Führungskräften und Aufsichtsratsmitgliedern, die weiterhin Handelsvolumenbeschränkungen unterliegen. Weitere 177 Millionen Aktien befinden sich bei Nicht-Affiliates, die zunächst einen sieben- bis zehntägigen Konversionsprozess durchlaufen müssen, bevor ein Börsenverkauf möglich ist. Und 62 Millionen Anteile stecken in Hinterlegungsscheinen, die nicht unmittelbar für den Markthandel verfügbar sind. Dass Insider ihre Positionen zudem behielten, sendete ein klares Signal an den Markt – und löste frische Kaufinteressen aus.
Wachstum als zweites Argument
Parallel zum Lock-up-Thema lieferte Klarna operative Rückendeckung. Mit nun über 118 Millionen aktiven Nutzern weltweit wächst die Plattform weiter. Hinzu kommt eine Ausweitung der Partnerschaft mit eBay auf sechs neue Märkte – ein Schritt, der Klarnas Rolle im gesamten E-Commerce-Kreislauf stärkt.
Die Bank of America reagierte mit einem Kaufvotum und verwies auf solide Fundamentaldaten sowie das Wachstumspotenzial im Zahlungsverkehr. Die Aktie legte in der laufenden Woche mehr als 7 Prozent zu.
Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 38,78 Euro notiert der Titel allerdings noch immer weit darunter. Die Erholung ist real – aber der Weg zurück bleibt lang.
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