Klarna Aktie: Institutioneller Einstieg trotz Kurssturz
Trotz eines Kurssturzes seit dem Börsengang bauen institutionelle Investoren wie Sumitomo und Robeco ihre Klarna-Positionen massiv aus. Analysten sehen Potenzial, verweisen aber auf die anstehende Rückkehr in die Gewinnzone.

- Sumitomo und Robeco erhöhen Anteile deutlich
- Analysten-Konsens liegt bei moderatem Kauf
- Umsatzwachstum von über 38 Prozent im Quartal
- Über 118 Millionen aktive Nutzer weltweit
Klarna hat seit dem Börsengang im September 2025 fast zwei Drittel seines Ausgabepreises verloren. Ausgerechnet jetzt bauen große institutionelle Investoren ihre Positionen massiv aus — ein ungewöhnliches Signal in einem schwierigen Marktumfeld.
Sumitomo und Robeco kaufen gegen den Trend
Sumitomo Mitsui Trust Group hat seinen Klarna-Anteil im jüngsten Berichtszeitraum um 53,5 Prozent erhöht und hält nun 812.743 Aktien. Robeco Institutional Asset Management legte noch aggressiver nach: Das niederländische Haus verdreifachte seine Position auf 150.000 Aktien — ein Plus von 150 Prozent.
Beide Käufe erfolgten, während die Aktie bei rund 15 Dollar notiert — weit entfernt vom IPO-Preis von 40 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei etwa 5,5 Milliarden Dollar. Institutionelle Käufer scheinen das aktuelle Niveau als Einstiegsgelegenheit zu werten, auch wenn der Kurs deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 26,27 Dollar verharrt.
Analysten sehen Potenzial, aber mit Abstrichen
Das Bild unter den Analysten ist gespalten. Der Konsens lautet „Moderate Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 38,33 Dollar — mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs. Die Einzelmeinungen weichen allerdings stark voneinander ab:
- BofA Securities: Neu-Einstieg mit „Buy“ und Kursziel 21,00 Dollar
- Wells Fargo: „Overweight“, Kursziel von 45,00 auf 32,00 Dollar gesenkt
- Morgan Stanley: Neutrale Haltung nach Abklingen des IPO-Momentums
Von 18 Analysten empfehlen elf den Kauf, sechs raten zum Halten, einer zum Verkauf.
KI-Integration und Wachstum als Gegengewicht
Klarna liefert trotz des Kursrückgangs operative Zahlen, die sich sehen lassen können. Der Umsatz stieg im jüngsten Quartal um 38,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Banking-App zählt inzwischen über 118 Millionen aktive Nutzer weltweit.
Das Unternehmen setzt verstärkt auf KI-gestützte Effizienzgewinne im Zahlungsverkehr — ein Aspekt, den Analysten von Bernstein Mitte April als strukturellen Treiber für die gesamte Finanzdienstleistungsbranche hervorhoben. Hinzu kommt eine im April abgeschlossene Kapitaloptimierungstransaktion im Volumen von 1,7 Milliarden Dollar, die die Bilanzstruktur stärken soll.
Ob das reicht, um den Kurs wieder in Richtung der Analystenziele zu bewegen, hängt wesentlich davon ab, ob Klarna im zweiten Halbjahr 2026 wie angekündigt in die Gewinnzone zurückfindet — die nächsten Quartalszahlen werden das erste belastbare Indiz liefern.
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