Klöckner & Co Aktie: Ziel fast erreicht
Die Übernahme von Klöckner & Co durch Worthington Steel rückt näher, nachdem die Mindestannahmeschwelle gesenkt wurde und bereits über 56 Prozent der Anteile gesichert sind.

- Mindestannahmeschwelle auf 57,5 Prozent gesenkt
- Worthington Steel hält bereits 56,92 Prozent
- Annahmefrist bis zum 26. März 2026 verlängert
- Vorstand empfiehlt Annahme des Angebots
Die Übernahme durch Worthington Steel rückt näher — und zwar deutlich schneller als noch vor wenigen Tagen erwartet. Die Mindestannahmeschwelle wurde von 65 auf 57,5 Prozent gesenkt, und bereits am 16. März hatte Worthington Steel rund 56,92 Prozent der Anteile gesichert. Die Lücke zur neuen Schwelle ist damit auf Haaresbreite geschrumpft.
Gleichzeitig verlängerte Worthington die Annahmefrist bis zum 26. März 2026. Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner & Co bekräftigten erneut ihre Empfehlung, das Angebot anzunehmen — ein klares Signal an verbliebene Aktionäre.
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Institutionelle Investoren positionieren sich neu
Im Hintergrund laufen bemerkenswerte Umschichtungen. Die DWS Investment GmbH hat ihre Beteiligung auf nur noch 0,12 Prozent reduziert — ein drastischer Rückgang gegenüber den 4,22 Prozent, die noch am 10. März gemeldet wurden. Goldman Sachs hingegen baute seinen Anteil auf 8,26 Prozent aus, JPMorgan hält 5,57 Prozent. Diese gegenläufigen Bewegungen spiegeln wider, wie unterschiedlich große Investoren die verbleibende Restunsicherheit beim Übernahmeabschluss einpreisen.
Operative Basis stimmt
Das Timing passt: Klöckner & Co konnte das EBITDA im Geschäftsjahr 2025 auf 171 Millionen Euro steigern, nach 136 Millionen Euro im Vorjahr. Der Free Cashflow verbesserte sich auf 105 Millionen Euro. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Management ein operatives Ergebnis zwischen 20 und 60 Millionen Euro — eine breite Spanne, die die aktuelle Übergangsphase widerspiegelt.
Die Aktie notiert mit einem Plus von rund 45 Prozent seit Jahresbeginn nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Mit dem Vollzug der Transaktion bis Ende März als realistischem Szenario dürfte der Kurs weiterhin eng an den Übernahmekonditionen orientiert bleiben.
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