Knorr-Bremse Aktie: 2,2 Milliarden Aufträge im Q1
Knorr-Bremse verzeichnet trotz regionaler Nachfrageschwäche ein stabiles erstes Quartal mit gesteigertem Gewinn und hohem Auftragsbestand.

- Auftragseingang von 2,2 Milliarden Euro
- Operatives Ergebnis um elf Prozent gestiegen
- Amerika und China gleichen Schwächen aus
- Aktie mit Jahresplus von fast sieben Prozent
Knorr-Bremse sitzt auf einem dicken Auftragspolster. Während die Nachfrage in Europa und Asien teilweise stockt, fangen andere Regionen das Geschäft auf. Der Konzern hält deshalb an seinen Zielen für 2026 fest.
Im ersten Quartal sammelte der Bremsenspezialist Aufträge für 2,2 Milliarden Euro ein. Der Umsatz stieg organisch um zwei Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Damit wächst die Sicherheit für die kommenden Monate. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt ein Volumen von rund 7,8 Milliarden Euro.
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Effizienz schlägt Marktschwäche
Das Unternehmen steigerte das operative EBIT im Jahresvergleich um 11 Prozent. Es kletterte auf 261 Millionen Euro. Parallel dazu verbesserte sich die operative Marge auf 13,5 Prozent.
Im Schienengeschäft schwächelten Europa und Asien. Amerika glich diese Lücken jedoch durch höhere Bestellungen aus. Bei den Nutzfahrzeugen half vor allem der chinesische Markt. Ohne diese Impulse aus Fernost hätte die schwächere Auftragslage in Europa und Amerika schwerer gewogen.
Kursentwicklung und Dividende
Die Aktie notiert aktuell bei 102,30 Euro. Seit Jahresbeginn verbuchte das Papier ein Plus von fast sieben Prozent. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit 78,1 Punkten jedoch eine kurzfristige Überhitzung.
Aktionäre erhielten für das vergangene Geschäftsjahr eine Dividende von 1,90 Euro je Aktie. Das Management setzt für die Zukunft auf disziplinierte Kostenkontrolle. Organisches Wachstum bleibt das erklärte Ziel.
Am 10. Juli 2026 veröffentlicht Knorr-Bremse die Zahlen für das zweite Quartal. Diese Daten werden zeigen, ob die Effizienzprogramme die schwankende Nachfrage in Europa dauerhaft abfedern. Im Oktober folgen die Ergebnisse zum dritten Quartal.
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