Koenig & Bauer Aktie: Digitale Offensive
Der Druckmaschinenhersteller stellt eine neue Plattform für fälschungssichere Verpackungen vor. Damit will das Unternehmen seine Ertragsstruktur diversifizieren und weniger vom klassischen Maschinenbau abhängen.

- Neue Sicherheitsplattform für digitale Rückverfolgbarkeit
- Unsichtbare Schutzmerkmale für Pharma und Markenartikel
- Strategiewechsel hin zu Software- und Serviceumsätzen
- Vollständiger Jahresabschluss erscheint Ende März
Koenig & Bauer setzt verstärkt auf digitale Lösungen, um die eigene Profitabilität zu sichern. Mit der Vorstellung der neuen Verifizierungsplattform „AVA“ in Mumbai zielt der Konzern auf den wachsenden Bedarf an fälschungssicheren Verpackungen ab. Kann dieser strategische Schritt die Abhängigkeit vom klassischen Maschinenbau dauerhaft verringern?
- Launch der Sicherheitsplattform „AVA“ zur digitalen Rückverfolgbarkeit.
- Unsichtbare Schutzmerkmale direkt in der Druckvorstufe integrierbar.
- Strategischer Fokus auf margenstarke Segmente wie Pharma und Markenartikel.
- Geschäftsbericht 2025 erscheint am 26. März.
Unsichtbarer Schutz für Verpackungen
Das Herzstück der neuen Initiative bildet die Plattform „AVA“ (Add Validation App). Diese ermöglicht es, unsichtbare Sicherheitsmuster bereits in die Druckdateien einzubinden. Da diese Merkmale während des regulären Druckprozesses automatisch aufgebracht werden, sind keine physischen Anpassungen an den bestehenden Maschinen erforderlich.
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Dieser sogenannte „Ghost-Loop“-Ansatz macht die Produkte resistent gegen Kopier- oder Scanversuche. Markeninhaber können die Echtheit ihrer Waren später einfach per mobiler App verifizieren. Das Unternehmen zielt mit dieser Technologie insbesondere auf die hohen Sicherheitsanforderungen der Pharma- und Markenartikelindustrie ab.
Transformation der Ertragsstruktur
Die technologische Neuausrichtung ist Teil einer übergeordneten Strategie zur Steigerung der Profitabilität. Koenig & Bauer reagiert damit auf den intensiven Wettbewerb und strukturelle Veränderungen in der Druckbranche. Das Management setzt bewusst auf spezialisierte Systemlösungen, die über den Verkauf von Hardware hinausgehen.
Durch die Verknüpfung von Drucktechnik mit digitaler Konnektivität erschließt sich der Konzern neue Umsatzpotenziale im Service- und Softwarebereich. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, die Visibilität künftiger Erträge zu erhöhen und die Anfälligkeit für konjunkturelle Schwankungen im Neumaschinengeschäft zu reduzieren.
Anleger warten nun auf die konkrete bilanzielle Einordnung dieser Maßnahmen. Am 26. März wird Koenig & Bauer den vollständigen Konzernabschluss für das vergangene Jahr vorlegen und detailliert über den Fortschritt der laufenden Effizienzprogramme berichten.
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