König & Bauer erreicht Jahresziele und gibt neue Prognose heraus

Im November letzten Jahres hatte der Druckmaschinen-Hersteller König & Bauer seine Prognose für den Gewinn im zurückliegenden Jahr angehoben. Nach den veröffentlichten vorläufigen Zahlen konnten die entsprechenden Wachstumsziele auch erreicht werden.

So meldete König & Bauer, dass man im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,167 Milliarden Euro erreicht habe. Der Auftragseingang belief sich nach Angaben des Unternehmens auf 1,15 Milliarden Euro. Insgesamt wurde ein Vorsteuerergebnis von 57 Millionen Euro erwirtschaftet, was einer Rendite von 4,8 % entsprach.

Selbst wurden keine Vergleichszahlen aus dem Vorjahr genannt. Entsprechend dem Geschäftsbericht 2015 bedeuten die aktuell gemeldeten Zahlen ein Plus beim Umsatz um 13,8 %, während es beim Auftragseingang ein kleines Minus um 2,8 % gegeben hat. Dagegen würde das genannte Vorsteuerergebnis fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr bedeuten.

König & Bauer gibt neue Mittelfrist-Ziele heraus

Zusätzlich zu den vorläufigen Zahlen hat König & Bauer auch neue Mittelfrist-Ziele bekannt gegeben. So möchte man in diesem Jahr bis zum Jahr 2021 ein jährliches organisches Umsatzwachstum von rund 4 % schaffen. Das Wachstum soll dabei vor allem auch aus dem Verpackungsdruck kommen. Weiterhin soll das Servicegeschäft ausgebaut werden und Marktanteile hinzugewonnen werden. Für die EBIT-Marge peilt das Unternehmen Werte zwischen 4 % und 9 % an.

Ein wichtiger Wachstumsbereich soll für das Unternehmen der Sicherheitsdruck werden, sprich beispielsweise Druck von Banknoten. Hier möchte man auch strategische Partnerschaften eingehen. Der Bereich Sicherheitsdruck startet dabei in das neue Jahr mit einer wichtigen Entlastung. Denn die in der Schweiz ansässige KBA-NotaSys, die den Bereich verantwortet, hatte gegen sich selbst ein Verfahren wegen Defiziten in der Korruptionsprävention einleiten lassen.

Dieses Verfahren wurde nun von der schweizerischen Bundesanwaltschaft gegen Zahlung eines symbolischen Bußgeldes in Höhe von einem Schweizer Franken beendet. Darüber hinaus werden Gewinne in höhe von 27,8 Millionen Euro aus verschiedenen Projekten in vergangenen Jahren eingezogen, was nach Auskunft von König & Bauer aber das Konzernergebnis nicht belasten werde.

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