Kongsberg Gruppen: 27 Milliarden Nkr Auftragseingang

Kongsberg Gruppen meldet Rekordaufträge von 27 Mrd. Kronen und starke Gewinnsteigerung im ersten Quartal 2026.

Die Kernpunkte:
  • Rekordaufträge von 27 Milliarden Kronen
  • Umsatzplus von 26 Prozent erreicht
  • Operativer Gewinn steigt um 55 Prozent
  • US-Expansion durch Zone-5-Übernahme geplant

Aufträge im Wert von 27 Milliarden Norwegischen Kronen in einem einzigen Quartal — das hat Kongsberg Gruppen noch nie erreicht. Der norwegische Rüstungs- und Technologiekonzern legt zum Jahresauftakt 2026 Zahlen vor, die das Unternehmen in eine neue Dimension katapultieren.

Zahlen, die überzeugen

Der Umsatz kletterte um 26 Prozent auf 9,2 Milliarden Kronen. Das operative Ergebnis (EBIT) legte sogar um 55 Prozent auf 1,54 Milliarden Kronen zu. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 16,6 Prozent — ein deutliches Zeichen, dass das Wachstum nicht auf Kosten der Profitabilität geht.

Der Auftragsbestand summiert sich nun auf rund 152 Milliarden Kronen. Größter Einzelposten: ein 16-Milliarden-Kronen-Vertrag für Drohnenabwehrsysteme (C-UAS) für Polen. Hinzu kommt ein Auftrag über 2 Milliarden Kronen für Komponenten des Kampfjets F-35. CEO Eirik Lie sprach von einem „starken Jahresstart“ und verwies auf die anhaltend hohe Nachfrage nach modernen Verteidigungssystemen.

US-Expansion und Maritime-Trennung

Kongsberg plant die Übernahme des kalifornischen Unternehmens Zone 5. Der Schritt soll die Präsenz in den USA ausbauen — einem Schlüsselmarkt für Verteidigungs- und Luftfahrttechnologien.

Parallel dazu hält der Konzern an der strategischen Prüfung einer möglichen Abspaltung seiner Maritim-Sparte fest. Konkrete Zeitpläne stehen noch aus. Weitere Details zur Zone-5-Akquisition und zur Restrukturierung erwartet der Markt in den kommenden Monaten.

Analysten uneins über Bewertung

Nordea Bank stufte die Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hoch und setzte ein Kursziel von 384 Kronen. Die Bank sieht Kongsberg gut positioniert, um vom geopolitischen Umfeld und dem Rekordauftragsbestand zu profitieren.

SB1 Markets bleibt zwar bei „Buy“, senkte das Kursziel jedoch von 430 auf 365 Kronen. Hintergrund: Der Gewinn je Aktie von 1,29 Kronen lag leicht unter einigen Marktschätzungen von 1,35 Kronen. Das dämpft den Optimismus ein wenig — trotz der operativ starken Zahlen.

Der Trend ist kein Kongsberg-Phänomen. Rheinmetall meldete für Q1 ein 17-prozentiges Plus beim operativen Ergebnis. BAE Systems bestätigte seine Jahresziele mit Verweis auf steigende Verteidigungsbudgets weltweit. Europas Rüstungssektor boomt — und Kongsberg gehört zu den klaren Profiteuren.

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