KOSPI: Tech-Abverkauf reißt Börse in die Tiefe

Der südkoreanische Leitindex erlebt einen massiven Kursrutsch, der zur Handelspause führte. Tech-Giganten wie Samsung und SK Hynix stehen im Zentrum der Verkaufswelle, die von US-Märkten ausgelöst wurde.

Die Kernpunkte:
  • Handel am KOSPI nach Kurssturz ausgesetzt
  • Samsung und SK Hynix mit massiven Verlusten
  • Tech-Skepsis aus den USA erfasst Asien
  • Gold, Silber und Bitcoin ebenfalls im Abwärtstrend

Der südkoreanische Leitindex KOSPI ist heute mit einem Kurssturz von 5 Prozent in den Handel gestartet – ein Rutsch, der so heftig ausfiel, dass der Handel kurzzeitig ausgesetzt werden musste. Damit führt Seoul die Verluste in Asien an, während sich die Verkaufswelle vom zweiten Tag in Folge durch die gesamte Region frisst.

Auslöser der Panik: Die Wall Street hatte über Nacht kräftig nachgegeben, nachdem Zweifel an der Profitabilität neuer KI-Modelle aufkamen und gleichzeitig Sorgen um den US-Arbeitsmarkt wuchsen. Der S&P 500 rutschte ins Minus für 2026, während die Nasdaq besonders stark unter Druck geriet.

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Chip-Riesen unter Beschuss

Die Schwergewichte des KOSPI traf es mit voller Wucht. Samsung Electronics verlor 5,68 Prozent, SK Hynix gab um 5,44 Prozent nach. Die beiden Chip-Giganten, die zusammen einen erheblichen Teil der Indexgewichtung ausmachen, wurden von der Tech-Skepsis aus den USA erfasst. Auch der Rüstungskonzern Hanwha Aerospace musste 5,36 Prozent abgeben.

Die breite asiatische Region zeigt sich ebenfalls angeschlagen. Der MSCI Asia Pacific Index ohne Japan fiel um 0,9 Prozent, während Japans Nikkei 225 um 0,7 Prozent nachgab. Futures auf den S&P 500 rutschten weitere 0,6 Prozent ab, Nasdaq-Futures sogar 1,1 Prozent.

Edelmetalle und Krypto im freien Fall

Die Nervosität erfasst mittlerweile auch vermeintlich sichere Häfen. Gold verlor 1,6 Prozent auf 4.691,76 Dollar, während Silber regelrecht einbrach – minus 8,9 Prozent auf 64,91 Dollar. Bitcoin fiel um weitere 3 Prozent auf 61.238 Dollar, Ether gab 1,8 Prozent auf 1.813 Dollar nach.

„Investoren hinterfragen ihre Überzeugung in die Säulen, die die Märkte in den vergangenen sechs Monaten getragen haben: KI, Krypto und Edelmetalle“, so Tony Sycamore von IG in Sydney. Die Wahrscheinlichkeit für eine tiefere Korrektur steige damit deutlich.

Zusätzlichen Druck brachten Daten vom US-Arbeitsmarkt. Die Zahl der angekündigten Entlassungen schnellte im Januar auf den höchsten Stand für diesen Monat seit 17 Jahren, wie Challenger, Gray & Christmas mitteilte. Die Kombination aus Tech-Skepsis und Konjunktursorgen dürfte die Märkte vorerst weiter belasten.

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