Kraft Heinz Aktie: Warnstufe Rot!
Kraft Heinz verzeichnet massive Verkäufe durch institutionelle Investoren und prominente Verkaufsempfehlungen. Der Aktienkurs nähert sich dem Jahrestief bei anhaltender Skepsis gegenüber der geplanten Konzernaufspaltung.

- Jim Cramer empfiehlt deutlichen Aktienausstieg
- Großanleger reduziert Position um fast 30 Prozent
- Aktienkurs auf Tiefstkurs-Niveau gesunken
- Aufspaltungspläne bis 2026 werden skeptisch bewertet
Der Ketchup-König Kraft Heinz steht zum Wochenstart unter massivem Beschuss. Nachdem Star-Investor Jim Cramer am Wochenende überraschend deutlich zum Ausstieg blies und Berichte über die Flucht von Großanlegern die Runde machen, herrscht Katerstimmung statt Kauflaune. Steht der Lebensmittelriese vor dem endgültigen Ausverkauf oder bietet der Kursrutsch mutigen Anlegern eine letzte Chance?
Prominente Verkaufsempfehlung
Das Wochenende brachte für Aktionäre keine Erholung, sondern harte Worte. Die bekannte US-Börsenpersönlichkeit Jim Cramer riet Anlegern unmissverständlich dazu, sich von ihren Papieren zu trennen. Sein vernichtendes Urteil: Das Portfolio bestehe aus „schlechten Marken“, die am modernen Konsumenten vorbeigehen. „Lassen Sie diese Aktie fallen“, so die klare Botschaft am Samstag, die Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Konzerns sät.
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Großanleger ziehen die Reißleine
Doch es bleibt nicht bei TV-Kommentaren – auch das „Smart Money“ wendet sich ab. Jüngste Berichte offenbaren, dass der institutionelle Investor Grantham Mayo Van Otterloo & Co. LLC seine Position drastisch reduziert hat. Fast 30 Prozent der Anteile wurden abgestoßen. Wenn sich selbst wertorientierte Investoren zurückziehen, die den Titel früher als defensiven Anker im Depot sahen, ist das ein deutliches Alarmzeichen für den breiten Markt.
Verpufft die Aufspaltungs-Fantasie?
Diese Hiobsbotschaften treffen auf ein Unternehmen, das sich eigentlich im Umbruch befindet. Das Management versucht, mit der geplanten Aufspaltung des Konzerns bis 2026 gegenzusteuern. Doch die Trennung in wachstumsstarke Marken und das schleppende Kerngeschäft wird vom Markt skeptisch beäugt. Viele Analysten sehen darin weniger einen echten Befreiungsschlag zur Wertsteigerung, sondern eher den Versuch, schwächelnde Geschäftsbereiche defensiv zu isolieren.
Bären dominieren das Chartbild
Die fundamentale Skepsis spiegelt sich gnadenlos im Kursverlauf wider. Mit einem Schlusskurs von 21,94 Euro notiert das Papier in bedrohlicher Nähe zum 52-Wochen-Tief. Ein Minus von über 26 Prozent seit Jahresanfang verdeutlicht, dass der Abwärtstrend die Aktie fest im Griff hat und auch die jüngste Ex-Dividenden-Notierung am Freitag den Druck nicht lindern konnte.
Ob Marketing-Kampagnen für „Mac & Cheese“ das Ruder herumreißen können, bleibt fraglich. Für Anleger gilt es nun zu beobachten, ob die psychologisch wichtigen Unterstützungsmarken halten – oder ob der Ausverkauf durch die geballte Kritik gerade erst an Fahrt aufnimmt.
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