Kraken Robotics Aktie: 290 bis 320 Millionen CAD Umsatz 2026
Kraken Robotics meldet nach Covelya-Integration einen Auftragsbestand von 327 Mio. CAD und hebt die Jahresprognose deutlich an.

- Auftragseingang von 327 Millionen CAD
- Umsatzprognose auf bis zu 320 Mio. CAD erhöht
- Kostensynergien von 10 Mio. CAD geplant
- Aktie erholt sich von Jahrestief
Kraken Robotics bricht aus der monatelangen Flaute aus. Nach dem Tiefpunkt im Juli stabilisiert sich der Kurs des Meerestechnik-Spezialisten spürbar. Investoren blicken nun auf das volle Ausmaß der Covelya-Integration.
Das Unternehmen sammelt massiv Aufträge ein. Seit Jahresbeginn summiert sich der Bestelleingang zusammen mit der Tochter Covelya auf 327 Millionen CAD. Besonders gefragt sind Sonarsysteme und Unterwasserbatterien für die maritime Verteidigung und die Überwachung von Energie-Infrastruktur.
Neue Ziele nach Großakquisition
Der Abschluss der Covelya-Übernahme verändert das Finanzprofil grundlegend. Das Management hob die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deshalb deutlich an. Der Umsatz soll nun zwischen 290 und 320 Millionen CAD liegen.
Beim bereinigten EBITDA peilt Kraken Robotics 65 bis 75 Millionen CAD an. Parallel dazu will der Konzern innerhalb der nächsten zwei Jahre Kostensynergien von rund 10 Millionen CAD heben. Über drei Viertel des Umsatzes stammen künftig aus dem reinen Produktgeschäft.
Charttechnische Erholung
An der Börse verbuchte das Papier zuletzt ein Plus von 3,92 Prozent auf 3,85 Euro. Trotz dieser Erholung notiert die Aktie noch unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 4,53 Euro. Marktbeobachter werten die jüngste Bewegung dennoch als wichtiges Signal der Bodenbildung.
Der Relative-Stärke-Index signalisiert aktuell einen neutralen Zustand der Aktie. Damit bleibt theoretisch Raum für eine weitere Aufwärtsbewegung, ohne dass das Papier als überkauft gilt. Ein dauerhafter Trendwechsel erfordert jedoch das Durchbrechen technischer Widerstände nach oben.
Im August 2026 legt Kraken Robotics detaillierte Geschäftszahlen vor. Dieser Bericht wird erstmals zeigen, wie stark das organische Wachstum nach der vollständigen Integration der Covelya-Gruppe ausfällt.
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