Kraken Robotics Aktie: Großübernahme rückt näher

Kraken Robotics sichert sich 402,5 Millionen US-Dollar für die Akquisition der Covelya Group. Die Transaktion soll die Marktposition im Bereich Unterwasserrobotik deutlich stärken.

Die Kernpunkte:
  • Finanzierung für Übernahme von Covelya gesichert
  • Transaktionsvolumen beträgt 615 Millionen US-Dollar
  • Unternehmenswachstum durch hohen Auftragsbestand gestützt
  • Aktie legt deutlich nach Bekanntgabe zu

Kraken Robotics hat die Finanzierung für seinen bisher ambitioniertesten Expansionsschritt gesichert. Durch die erfolgreiche Platzierung von Bezugsscheinen fließen dem Unternehmen rund 402,5 Millionen US-Dollar an Bruttoerlösen zu. Dieses Kapital ist primär für die Übernahme der britischen Covelya Group vorgesehen, die das Unternehmen technologisch und personell in eine neue Liga katapultieren soll.

Strategischer Zukauf in Großbritannien

Die Übernahme hat ein Gesamtvolumen von etwa 615 Millionen US-Dollar. Davon werden 480 Millionen US-Dollar in bar und weitere 135 Millionen US-Dollar in Form von Kraken-Aktien an den Verkäufer geleistet. Covelya gilt als Spezialist für Unterwasser-Sensorik und Robotik. Mit dem Abschluss der Transaktion, der für das zweite Quartal 2026 geplant ist, wird Kraken Robotics seine weltweite Produktionsfläche auf über 450.000 Quadratfuß erweitern und rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigen.

Parallel zur Finanzierung konkretisierte das Management seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Das geplante Wachstum wird unter anderem durch einen hohen Auftragsbestand gestützt, zu dem auch SeaPower-Batteriebestellungen im Wert von 35 Millionen US-Dollar zählen.

Finanzielle Ziele für 2026 (ohne Covelya-Beitrag):
– Umsatzprognose: 165 bis 175 Millionen US-Dollar
– Bereinigtes EBITDA: 40 bis 50 Millionen US-Dollar
– Erwarteter Umsatz 2025 (Vergleichswert): 102 bis 104 Millionen US-Dollar

Marktposition und Kursentwicklung

An der Börse wird die Wachstumsstrategie positiv quittiert. Die Aktie legte in den vergangenen sieben Tagen um über 20 % zu und notiert mit 6,34 Euro aktuell nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 6,57 Euro. Marktbeobachter werten die Integration von Covelya als strategischen Hebel, um die steigende Nachfrage nach unbemannten maritimen Systemen im Verteidigungs- und Energiesektor effizienter zu bedienen.

Ab 2027 soll sich die Übernahme laut Unternehmensangaben positiv auf das Ergebnis je Aktie auswirken. Sollte der Deal wider Erwarten bis Ende 2026 nicht vollzogen werden, sieht die Vereinbarung eine Rückzahlung der eingeworbenen Gelder an die Investoren vor. Die endgültige Integration der neuen Tochtergesellschaften ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.

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