K+S Aktie: Erfreuliche Ertragslage!
K+S meldet deutliche operative Erholung und profitiert von geopolitischen Spannungen, die die Kalipreise stützen. Die Aktie erreicht höchsten Stand seit 2023.

- EBITDA 2025 steigt auf 613 Millionen Euro
- Außerordentliche Wertminderung führt zu Jahresverlust
- Geopolitische Spannungen stützen Kalipreisfantasie
- Aktie seit Jahresbeginn um 45 Prozent gestiegen
Starke Jahreszahlen, ein positiver Ausblick — und ein Krieg im Nahen Osten, der die Kalipreisfantasie neu belebt. K+S hat vergangene Woche eine ungewöhnliche Kombination aus operativer Erholung und geopolitischem Rückenwind geliefert. Die Aktie kletterte auf den höchsten Stand seit April 2023 und war damit der klare Top-Performer im MDAX.
Solide Zahlen, außerordentliche Belastung
Das EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 stieg auf 613 Millionen Euro — nach 558 Millionen im Vorjahr. Treiber waren das Streusalzgeschäft, das von einem ungewöhnlich harten Winter in Deutschland und Europa profitierte, sowie der strategische Fokus auf Spezialdünger. Das bereinigte Konzernergebnis drehte von knapp 4 Millionen Euro auf 125,5 Millionen Euro ins Plus.
Allerdings trübte eine außerordentliche Wertminderung auf das Düngergeschäft das Gesamtbild: Unterm Strich stand ein Jahresverlust von rund 1,1 Milliarden Euro. Entsprechend fällt auch die Dividende bescheidener aus — der Vorschlag für 2025 liegt bei 7 Cent je Aktie, nach 15 Cent im Vorjahr.
Geopolitischer Faktor Hormus
Für 2026 erwartet K+S ein EBITDA zwischen 600 und 700 Millionen Euro — leicht über den Konsensschätzungen, wie JPMorgan-Analystin Angelina Glazova und Citigroup-Analyst Sebastian Satz bestätigten. Beim Auftausalz peilt das Unternehmen ein Absatzvolumen von mindestens 2,3 Millionen Tonnen an, nach 1,75 Millionen Tonnen im Vorjahr.
Zusätzliche Dynamik kommt aus dem Nahen Osten. Ein Citigroup-Analyst verwies auf den Iran-Krieg und den nahezu stillstehenden Handelsverkehr durch die Straße von Hormus: Rund zehn Prozent der weltweiten Kalikapazitäten befinden sich in der Region, und eine anhaltende Sperrung der Meerenge gefährdet die Versorgung mit Schwefel — einem kritischen Rohstoff für Spezialdüngemittel. K+S hat sich zudem bereits rund 70 Prozent seines europäischen und kanadischen Erdgasbedarfs für 2026 preislich gesichert, was angesichts gestiegener Gaspreise infolge des Konflikts als relevante Absicherung gilt.
Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 45 Prozent zugelegt. Wie weit der Rückenwind trägt, hängt maßgeblich davon ab, ob sich die Kalipreise in der brasilianischen Frühjahrssaison tatsächlich erholen — und ob diese Erholung, wie von K+S am oberen Ende der Prognose unterstellt, auch in der zweiten Jahreshälfte anhält.
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