K+S: Es läuft wieder rund

Nach dem Horrorjahr 2013 hat der Kaliproduzent K+S 2014 wieder mit achtbaren Ergebnissen abschließen können. Das selbst unter der Prämisse, dass sich der Kali-Markt weiterhin mehr in einer Konsolidierungsphase befindet und weniger in neuen Wachstumszeiten.

 

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© K+S AG

K+S hatte im vergangenen November aufgrund einer sichtbaren Erholung im Kalimarkt seine Halbjahresprognose angehoben, diese nun mit der Vorlage der endgültigen Zahlen aber nochmals übertroffen. Das galt vor allem für das EBIT, das zwar 2,2% unter den Vorjahreswerten lag, aber mit insgesamt 641 Mio. Euro besser als die Prognosespanne zwischen 580 und 640 Mio. Euro ausfiel.

Ein ähnliches Bild auch beim Umsatz. Hier erwirtschaftete K+S ein Gesamtvolumen von 3,82 Mrd. Euro, 3,3% weniger als 2013. Damit blieb man in der eigenen Prognosespanne, die zwischen 3,7 und 3,9 Mrd. Euro gelegen hatte, konnte aber einige Analystenschätzungen übertreffen. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 381 Mio. Euro, was zwar rund 7,7% weniger war als im Vorjahr, aber kaum mehr Anlass für Enttäuschung bot.

K+S bleibt optimistisch

Zumal K+S für das neue Jahr verhalten optimistisch bleibt. Zwar soll im Weltmarkt die Gesamtabsatzmenge von Kaliprodukten weiter rückläufig bleiben. Dennoch rechnet K+S mit moderaten Umsatzzuwächsen und sogar deutlichen Ergebnissteigerungen. Das soll vor allem durch weitere leichte Preisverbesserungen im Kalimarkt ermöglicht werden.

K+S
Die von uns präferierte Anleihe setzt unter diesen Prämissen grundsätzlich ihren Aufwärtstrend weiter fort. Natürlich dürfte das auf absehbare Zeit ausgereizt sein, doch rechnen wir hier noch nicht mit größeren Gewinnmitnahmen. Deshalb: Weiter halten.

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