K+S: Was kann der Aktie nun drohen?

Der Salz- und Düngemittelhersteller K+-S hat den Markt mit einer Gewinnwarnung schockiert. Wobei offensichtlich unerheblich war, dass der Konzern bislang selbst keine konkreten Prognosen abgegeben hatte. Doch da er nun mit einer neuen Einschätzung deutlich unter den Analystenerwartungen lag, trifft die Aktie ein Sell-off.

Konkret kündigte K+S an, im laufenden Geschäftsjahr beim EBITDA zwischen 660 und 740 Millionen Euro verdienen zu können. Mit Blick auf das Vorjahresergebnis, als K+S auf dieser Basis 577 Millionen Euro verdiente, bestätigt sich eigentlich die bisherige eigene Firmen-Einschätzung, das EBITDA „deutlich“ steigern zu wollen. Doch die Analysten hatten weitaus mehr erwartet.

Neue Prognose kommt nicht gut an

So lag die durchschnittliche Prognose für das EBITDA bislang bei 797 Millionen Euro. Also wurde die Konkretisierung natürlich als große Enttäuschung wahrgenommen und die Aktie fällt zum Wochenschluss wie ein Stein. Wobei sicherlich auch noch eine Rolle spielte, dass man für das zweite Quartal vorab ein EBITDA von 105,1 Millionen Euro meldete, was nur leicht über den Vorjahreswert von 101,9 Millionen Euro lag.

Wo kann sich K+S fangen?

Mit dem Kurssturz hat sich natürlich die Charttechnik deutlich verschlechtert. Noch vor Wochenfrist ging es bei K+S eher darum, dass ein Angriff und möglicher Durchbruch nach oben durch die 100-Tage-Linie bei knapp 23 Euro auf dem Programm stand. Nun muss die Aktie um die 20-Euro-Marke kämpfen. Wobei ihr auch noch eine neue Widerstandszone im Bereich von 20,50 Euro im Weg steht. Nach unten hin gäbe es immerhin eine Unterstützungszone im Bereich von 19 Euro. Doch eine Stabilisierung dürfte dennoch derzeit schwierig werden.

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