KSB Aktie: Bericht ohne Überraschungen

Die Aktie des Pumpenherstellers KSB fällt nach dem Dividendenabschlag auf ein neues Jahrestief. Analysten blicken auf die operative Stärke.

Die Kernpunkte:
  • Aktie fällt über sieben Prozent
  • Neues Jahrestief bei 825 Euro
  • Dividendenabschlag von 26,76 Euro
  • Operative Basis bleibt stabil

KSB-Anleger blicken heute auf ein tiefrotes Depot. Die Aktie des Pumpenherstellers rutschte am Freitag um über sieben Prozent ab und markierte bei 825 Euro ein neues Jahrestief. Grund für den steilen Abstieg ist eine geplante technische Korrektur.

Rechnerische Korrektur nach der Hauptversammlung

Nach der Hauptversammlung am Donnerstag handelt das Papier seit heute ex Dividende. Die Aktionäre hatten zuvor eine Ausschüttung von 26,76 Euro je Aktie für das vergangene Geschäftsjahr beschlossen. Dieser Betrag wird nun rechnerisch vom Kurs abgezogen, was den Titel ans Ende des SDAX drückte.

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In der Summe schüttet das Unternehmen 46,60 Millionen Euro an seine Anteilseigner aus. Das entspricht einer Steigerung von 1,75 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu blicken Analysten bereits auf das laufende Jahr, für das Experten eine weitere Anhebung auf 29,80 Euro je Aktie prognostizieren.

Fundamentale Bewertung und Ausblick

Operativ steht der Konzern auf einem festen Fundament. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte KSB einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro bei einem Ergebnis von 80,57 Euro je Aktie.

Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp zwölf signalisiert eine moderate Bewertung. Experten gehen davon aus, dass die Dividendenrendite im nächsten Jahr auf etwa 3,5 Prozent klettern wird.

Die aktuelle Schwäche dürfte vorerst technischer Natur bleiben. Während die Aktie zuletzt deutlich unter Druck geriet und auf Monatssicht rund 20 Prozent verlor, stabilisiert sich die fundamentale Basis durch die robuste Ertragskraft. Anleger richten ihr Augenmerk nun darauf, ob das neue Jahrestief als Unterstützung hält.

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