KSB: Kraftwerk-Großauftrag treibt Bestellungen um 350 Prozent
KSB verzeichnet historischen Auftragseingang, doch Transformationskosten schmälern das operative Ergebnis im ersten Quartal 2026.

- Historischer Bestwert bei Bestellungen
- Operatives Ergebnis sinkt deutlich
- SAP-Umstellung belastet mit Millionen
- Prognose für 2026 bleibt unverändert
Volle Auftragsbücher, aber schrumpfende Margen — KSB erlebt einen widersprüchlichen Start in das Geschäftsjahr 2026. Während der Konzern bei den Bestellungen einen historischen Bestwert markiert, drücken Umstellungskosten auf das Ergebnis. Die Aktie rutschte am Dienstag um 7,13 Prozent ab. Mit 938 Euro markierte sie ein neues Jahrestief.
Großauftrag treibt Bestellungen auf Rekordniveau
Der Auftragseingang kletterte im ersten Quartal um 15,2 Prozent auf 1.012 Millionen Euro. Wesentlicher Treiber war das Segment Pumpen. Ein Kraftwerksprojekt in Osteuropa ließ die Bestellungen in diesem Bereich um über 350 Prozent nach oben schnellen.
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Die Erlöse konnten mit dieser Dynamik nicht mithalten. Der Umsatz stieg lediglich um 0,4 Prozent auf 712 Millionen Euro. Ohne belastende Wechselkurseffekte durch den starken Euro hätte das Wachstum laut Unternehmensangaben währungsbereinigt bei über drei Prozent gelegen.
Transformationskosten belasten das operative Ergebnis
Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 12,4 Prozent auf 39,8 Millionen Euro. Damit verschlechterte sich die EBIT-Marge auf 5,6 Prozent. Ein ungünstiger Produktmix und interne Modernisierungen belasteten die Bilanz.
Die Umstellung auf SAP S/4HANA verursachte im Berichtsquartal externe Kosten von 6,4 Millionen Euro. Parallel dazu belasten regionale Konflikte im Nahen Osten die globalen Lieferketten. Das Management sieht darin anhaltende Risiken für das wirtschaftliche Umfeld.
An der Prognose für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand fest. Der Jahresumsatz soll am oberen Ende der Spanne bis zu 3,2 Milliarden Euro erreichen.
Beim EBIT peilt die Führung Werte zwischen 220 und 265 Millionen Euro an. Im Mai entscheidet die Hauptversammlung über die geplante Dividendenausschüttung. Bis zum Jahr 2030 soll die EBIT-Rendite auf über 10 Prozent steigen.
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