KTM: Verbesserung der Kredit-Kennzahlen

Der Motorradbauer konnte auch im vergangenen Jahr auf ein starkes Wachstum zurückblicken. Wobei auch wichtig war: Die Kredit-Kennzahlen wurden das fünfte Jahr in Folge ebenfalls verbessert.

 

KTM Motocross-Maschine
© Haudiquert P. / KTM

Solch einen Track Record findet man auch nicht überall: KTM, der Spezialist für Motorräder, insbesondere Sportmotorräder, schaffte im vergangenen Geschäftsjahr einen zweistelligen Umsatzzuwachs. Denn um starke 20,7% legte der Umsatz auf gut 864 Mio. Euro zu.

Dabei zeigte sich der nordamerikanische Markt mit einem Plus um 26,8% für KTM am stärksten. Aber auch in Europa (für KTM mit über 53% Umsatzanteil immer noch der wichtigste Markt) erzielte man mit gut 18% ein erfreuliches Ergebnis.

 

KTM kann seine Kredit-Kennzahlen weiter verbessern

Das konnte dann auch in den Profitabilitätszahlen des Unternehmens fortgesetzt werden. So lag das EBITDA mit 112,6 Mio. Euro rund 28% höher als im Vorjahr. Die Marge konnte um 0,8 Prozentpunkte auf glatt 13% ausgeweitet werden. Darauf aufbauend verbesserten sich auch die Kredit-Kennziffern, und das schon das fünfte Jahr in Folge.

Die Nettoverschuldung lag zwar mit gut 88 Mio. Euro leicht über den Vorjahreswerten. Doch dank der starken EBITDA-Leistung sank die Ratio Nettoverschuldung zu EBITDA auf nur noch das 0,8-fache. Der Zinsdeckungsgrad legte deutlich auf das 14-fache zu. Noch 2010 hatte dieser nur das knapp 4-fache betragen. Da KTM auch für dieses Jahr eine starke Geschäftsausweitung erwartet, dürften hier weitere Verbesserungen ins Haus stehen.

 

Anleihe von KTM auch für konservative Anleger interessant

Das wirft den Fokus auf die noch ausstehende 2017er Anleihe der KTM. Diese rentiert aktuell zwar nur bei rund 2%, dürfte aber nach einer etwas schwächeren Phase langsam wieder Spielraum nach oben bekommen. Angesichts der Kennzahlen würden wir den Wert als sehr solide bezeichnen, der sich auch für eher konservative Anleger eignet, obwohl das Anleihenvolumen mit 85 Mio. Euro eher klein ist.

 

Dieser Text ist eine Leseprobe aus dem Anleihen-Spezialbrief „alpha anleihen & zinsen“. Ein kostenloses Probeexemplar in PDF-Form können interessierte Leser per eMail an info@alphabriefe.de anfordern.

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