Kuka macht Chinesen glücklich

Der Roboterhersteller Kuka, der sich seit Kurzem mehrheitlich in chinesischer Hand befindet, macht seine neuen Eigentümer mit guten Zahlen glücklich. Denn die Kennzahlen zum letzten Geschäftsjahr überschreiten diejenigen des Vorjahres teilweise deutlich.

Die Augsburger profitieren besonders von der weltweit starken Nachfrage nach Robotern und Automatisierungslösungen. Zur guten Geschäftsentwicklung haben alle drei Geschäftsbereiche Robotics, Systems und Swisslog beigetragen.

Auftragseingang bei Kuka über 3 Mrd. Euro

Der Auftragseingang überschritt mit 3,4 Mrd. Euro erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke und stieg um 20,6 % an. Die Umsatzerlöse liegen mit 2,9 Mrd. Euro nahezu auf Vorjahresniveau und der Auftragsbestand zum Jahresende erreicht 2,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 25 % und sichert eine gute Auslastung für das neue Geschäftsjahr 2017.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern, ohne Berücksichtigung der Kaufpreisallokation für Swisslog und ohne Sondereffekte im Rahmen des Übernahmeangebots von Midea, erwirtschaftete Kuka einen Wert von 166 Mio. Euro. Das vierte Quartal war sehr erfolgreich, hier legte der Umsatz um 18 % auf 904,8 Mio. Euro zu. Vor Zinsen und Steuern verdiente Kuka damit in der Zeit von Oktober bis Dezember mit 44,6 Mio. Euro bereits 50 % mehr als im Vorjahresquartal. Die Marge erreichte 4,9 %.

„Mit einem Rekordwert von über 3 Mrd. Euro lassen wir ein äußerst erfolgreiches und ereignisreiches Jahr hinter uns. Wir bleiben auf unserem globalen Wachstumskurs und setzen neue Trends in der Digitalisierung“, so Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der Kuka AG.

Kuka bleibt an der Börse

Der Roboterhersteller, der mittlerweile zu rund 95 % in chinesischer Hand ist, soll auch künftig nicht von der Börse genommen werden und ebenso bis mindestens Ende des Jahres 2023 unabhängig bleiben. Der vollständige Jahresabschluss und der Ausblick für das Jahr 2017 werden auf der Bilanzpressekonferenz am 22. März 2017 in Augsburg präsentiert.

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