Kursfeuerwerk beim US-Shopping-Riesen Sears.

Die Aktie des angeschlagenen US-Shopping-Konzerns Sears startete am Freitag mit einem Kursfeuerwerk in den US-Handel.

Denn Sears will Kosten sparen. Die kriselnde Kaufhauskette aus Chicago hat erklärt, zukünftig unterschiedliche Restrukturierungsmaßnahmen durchzuführen. Hierdurch sollen dann Kosten in Milliardenhöhe eingespart werden, um den angeschlagenen Shopping-Riesen wieder auf Touren zu bringen.

Bereits Anfang des Jahres hatte das Unternehmen, das ebenfalls die Kette Kmart betreibt, bekannt gegeben, dass man 150 seiner 1.500 Geschäfte schließen wolle. Kenner rechnen nun mit weiteren Filial-Schließungen und einem gehörigen Personalabbau.

Sears-Aktienkurs schießt in die Höhe

Aufgrund dieser Meldungen schoss der Aktienkurs am Freitagnachmittag in die Höhe. Vorbörslich hatte der Wert gar um rund 50 % zugelegt, zu Handelsbeginn lag er bei einem Plus von etwa 30 %.

Allerdings notiert die Aktie immer noch mit rund 60 % im Minus bei 7,14 US-Dollar. Zum Vergleich: Das 52-Wochen-Hoch lag im April des letzten Jahres bei 19,10 US-Dollar.

Anschluss an Internet-Handel verpasst

Die US-Shopping-Ikone Sears, früher Sears, Roebuck and Company, wurde im Jahr 1886 gegründet und gilt als einer der Urgesteine des US-Einzelhandels. Viele Jahre war man mit dem Katalog-Handel sehr erfolgreich, hat aber, wie auch einige andere Konkurrenten der Branche, den Anschluss an den Online-Handel verpasst. So leidet der Konzern seit Jahren unter einem Schwund und Abwanderung der Kunden ins Netz und zu den Internetriesen wie Amazon und Co., die ihr Angebot stetig weiter ausbauen. Mit den angekündigten Maßnahmen hofft der Konzern nun, wieder erfolgreicher durchstarten zu können.

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