Kurssturz bei K+S

K+S war am Freitag größter Verlierer des MDAX. Schuld daran ist ein verhaltener Ausblick des Salz- und Düngemittel-Konzerns. Der Kurs der Aktie ging zeitweise um 10 % in den Keller.

K+S-Aktionäre enttäuscht

Anleger und Analysten sind enttäuscht. Denn K+S konkretisiert seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr, doch der Markt hatte Anderes erwartet. Demnach wird das Ebitda von K+S im laufenden Jahr wohl bei 660 bis 740 Millionen Euro liegen. Damit verfehlt man klar die Spanne der aktuellen Markterwartungen, die das Unternehmen selbst mit 797 Millionen Euro angab.

Quartalszahlen nächsten Dienstag

Die Zahlen sind zwar ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahreswert von 577 Millionen Euro. Allerdings warnt der Konzern zugleich davor, dass damit die aktuellen Markterwartungen von Analysten verfehlt würden. Für das zweite Quartal berichteten die Kasseler ein Ebitda von 105,1 Millionen Euro. Das liegt nur marginal über dem Vorjahreswert von 101,9 Millionen. K+S hält unverändert an dem Ziel fest, im kommenden Jahr einen positiven freien Cashflows zu erreichen. Konkrete Zahlen gibt es nächsten Dienstag.

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