La Française de l’Energie Aktie: 8,11% Rebound auf 28,65 Euro
Die Aktie von La Française de l'Energie steigt um über acht Prozent, nachdem Absicherungsverluste den Kurs zuvor stark belastet hatten.

- Kursplus von über acht Prozent
- Verluste aus Sicherungsgeschäften belasteten
- Biogasanlage in Oslo als Wachstumstreiber
- Umsatzsprung von über 25 Prozent geplant
La Française de l’Energie meldet sich am Freitag mit einem kräftigen Lebenszeichen zurück. Die Aktie kletterte im Tagesverlauf um 8,11 Prozent auf 28,65 Euro. Zuvor hatten Verluste aus Absicherungsgeschäften den Kurs auf eine wochenlange Talfahrt geschickt.
Die Erholung kommt zur rechten Zeit. In der vergangenen Handelswoche verlor das Papier über 15 Prozent an Wert. Mit einem Relative-Stärke-Index von 30,2 galt der Titel technisch als massiv überverkauft. Schnäppchenjäger nutzten das gedrückte Niveau nun für erste Einstiege.
Belastung durch Absicherungsgeschäfte
Hinter der jüngsten Volatilität stecken konkrete operative Dämpfer. Hohe Preisschwankungen am Energiemarkt belasteten das Ergebnis des Geschäftsjahres 2026 mit rund 3,8 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um Verluste aus bereits abgewickelten Absicherungsgeschäften. Hinzu kommen negative Marktwerte für noch offene Positionen.
Der vorläufige Jahresumsatz sank leicht auf 29,1 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 30,4 Millionen Euro erlöst. Ein Rückgang der durchschnittlichen Gaspreise auf 40 Euro pro Megawattstunde bremste das Wachstum aus. Operativ zeigte sich der Konzern dennoch widerstandsfähig.
Fokus auf Biogas und Expansion
Das Unternehmen steigerte sein Gas-Absatzvolumen deutlich um 30 Prozent auf 228 Gigawattstunden. In Norwegen verzichtete das Management strategisch auf externe Dienstleistungsaufträge. Die lokalen Teams konzentrieren sich dort stattdessen auf interne Projekte, die direkt Cashflow generieren.
Für das Geschäftsjahr 2027 plant das Management einen Umsatzsprung von mehr als 25 Prozent. Treiber soll vor allem die neue Biogasanlage in Oslo sein. Diese verarbeitet jährlich 20.000 Tonnen Haushaltsabfälle zu erneuerbarem Erdgas.
Parallel dazu erweitert das Unternehmen sein Portfolio in Frankreich. Durch ein neues Abkommen erhält der Energieproduzent Zugang zu 18 weiteren Standorten für Grubengas. Die geprüften Jahreszahlen für 2026 veröffentlicht das Unternehmen im Oktober 2026.
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