Lanxess: Die Neuausrichtung greift

Für das Geschäftsjahr 2016 hebt der Spezialchemie-Konzern Lanxess aus Köln seine Ergebnisprognose erneut an. Die Neuausrichtung trägt also Früchte. Beim EBITDA, also dem Gewinn vor Zinsen, Steuern sowie vor Sondereinflüssen, erwartet man nun einen Wert zwischen 960 Mio. und 1 Mrd. Euro. Bisher war der Konzern noch von einem Ergebnis zwischen 930 und 970 Mio. Euro ausgegangen.

© Lanxess
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Das ist eine weitere Steigerung zu den 885 Mio. Euro in 2015. „Wir haben den Schwung aus dem ersten Halbjahr in das dritte Quartal mitgenommen und belegen erneut die operative Stärke des „neuen“ Lanxess. Daher heben wir die Prognose für das Gesamtjahr nochmals an.“ Das sagte Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands, am Donnerstag zu den Zahlen.

Lanxess wird profitabler

In der Zeit von Juli bis September stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 9,4 % auf 257 Mio. Euro, im Vergleich zu 235 Mio. Euro in 2015. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum von 12 % auf 13,4 %. Wie schon im Vorquartal führten vor allem die starke operative Entwicklung der Segmente des „neuen“ Lanxess - Advanced Intermediates, Performance Chemicals und High Performance Materials - sowie eine verbesserte Kostenstruktur zum guten Gesamtergebnis.

Die gute Geschäftsentwicklung des dritten Quartals spiegelt sich auch im Konzernergebnis wider. Dieses stieg um 51,2 % auf 62 Mio. Euro, also 21 Mio. Euro mehr als noch in 2015. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,68 Euro gegenüber 0,45 Euro im Vorjahr. Für das Schlussquartal 2016 erwartet der Konzern aber eine im Vergleich mit den Vorquartalen etwas gedämpftere Entwicklung.

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