Lanxess: Ist man beim Wachstum zu optimistisch?

Zum Wochenschluss wird der Aktie des Spezialchemiekonzerns Lanxess noch ein Dämpfer verpasst. Denn die Privatbank Berenberg startet ein neues Coverage mit der Empfehlung „Verkaufen“.

Als Kursziel werden 57,50 Euro angegeben. Vom jetzigen Stand aus wäre dies ein Abschlag von knapp 13 %.

Wachstumsprognosen bei Lanxess zu optimistisch?

Die Kritik der Analysten macht sich dabei an zwei Aspekten fest. Zum einen glaubt man, dass das operative Wachstum von Lanxess großen Risiken ausgesetzt ist. Vor allen Dingen die Gefahr einer Abschwächung der weltweiten Automobilproduktion wäre hier zu nennen. Deshalb seien die Erwartungen wohl zu optimistisch. Außerdem wäre die Aktie bei dieser Annahme mit einem diesjährigen KGV von knapp 17 zu teuer bewertet.

Wie weit geht es runter?

Die Verkaufsempfehlung kommt dabei zur Unzeit. Denn in den vergangenen Wochen musste der Wert eine kräftige Korrektur über sich ergehen lassen, die auch die Charttechnik deutlich eingetrübte. Zuletzt konnte sich Lanxess zwar oberhalb der Unterstützungszone bei 65 Euro halten. Sollte die neue Verkaufsempfehlung aber Abgabedruck bringen, wären auf absehbare Zeit zumindest weitere Verluste in den Bereich von 61 Euro möglich.

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