LEG Immobilien Aktie: Goldmans Optionen-Poker?
Goldman Sachs weist nach einer Korrektur 28,01 Prozent an LEG Immobilien aus; Deutsche Bank senkt das Kursziel auf 56 Euro.

- Korrigierte Beteiligungsangabe: 28,01 Prozent
- Instrumente umfassen 26,54 Prozent
- Deutsche Bank reduziert Kursziel auf 56 Euro
- LEG-Aktie legt am Freitag 0,8 Prozent zu
Eine am Donnerstag korrigierte Stimmrechtsmitteilung zu LEG Immobilien weist für Goldman Sachs insgesamt 28,01 % der Stimmrechte aus. Die vorherige Meldung hatte 28,28 % genannt. Die Angaben beziehen sich auf den Stand vom 26. Oktober.
Großteil entfällt auf Instrumente
Die korrigierte Meldung unterscheidet zwischen Stimmrechten aus Aktien und solchen über Instrumente. Auf Aktien entfallen 1,47 %, während 26,54 % über Instrumente ausgewiesen werden. Der überwiegende Teil der gemeldeten Position entfällt damit auf diese Instrumente.
Zu den darin aufgeführten Positionen gehört eine Call-Option über 11.600.000 Stimmrechte. Sie entspricht einem Anteil von 15,09 % und hat als Ablaufdatum den 19. November 2026. Die Korrektur betrifft die von LEG am 30. Oktober veröffentlichte Stimmrechtsmitteilung nach dem Wertpapierhandelsgesetz.
Deutsche Bank senkt Ziel vor Quartalszahlen
Deutsche Bank Research senkte am Dienstag das Kursziel für LEG Immobilien von 67 auf 56 Euro. Die Einstufung beließ das Haus bei „Buy“. Analyst Thomas Rothäusler begründete die Anpassung mit gestiegenen Marktzinsen und deren Folgen für die Finanzierungskosten sowie die Immobilienbewertungen. Damit ging die niedrigere Zielmarke nicht mit einer Änderung der Kaufempfehlung einher.
Die LEG-Aktie stieg am Freitag um 0,8% und schloss bei 50,80 €. Der Schlusskurs lag damit unter dem am Dienstag gesenkten Kursziel der Deutschen Bank.
Der nächste bestätigte Unternehmenstermin ist die Veröffentlichung des Ergebnisses für das dritte Quartal 2026 am 12. November 2026. Für denselben Tag ist eine Analystenkonferenz um 10:00 Uhr angekündigt.
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