Leonardo Aktie: Auftragswelle sorgt für Schub
Der italienische Rüstungskonzern meldet strategische Erfolge in Saudi-Arabien, auf den Philippinen und im Cyber-Bereich, was zu einem deutlichen Aktienanstieg führt.

- Vertrag über vier C-27J Spartan für Saudi-Arabien
- Angebot für 32 Eurofighter Typhoon an die Philippinen
- Kooperation mit Indra im Bereich Cybersicherheit
- Aktienkurs legt über 10 Prozent zu
Der italienische Rüstungskonzern Leonardo S.p.A. untermauert seine globalen Ambitionen mit einer Serie strategischer Erfolge. Binnen weniger Tage meldete das Unternehmen wichtige Fortschritte in Saudi-Arabien, auf den Philippinen und im Cyber-Sektor. Diese geballte Nachrichtenlage treibt den Kurs und zeigt, wie offensiv das Management unter CEO Roberto Cingolani derzeit neue Märkte erschließt.
Konkrete Deals im Nahen Osten
Besonders greifbar ist der Erfolg in Saudi-Arabien. Das dortige Verteidigungsministerium unterzeichnete einen Vertrag über vier C-27J Spartan Flugzeuge. Diese Einheiten sollen speziell für maritime Patrouillenmissionen konfiguriert und erstmals mit integrierten Waffensystemen ausgestattet werden.
Die Auslieferung an die saudische Marine ist ab 2029 geplant. Für Leonardo ist dieser Abschluss mehr als nur ein Verkaufsakt; er festigt die langfristige Beziehung zu Riad, da bereits frühere Versionen der C-27J für Such- und Rettungseinsätze im Königreich genutzt werden.
Offensive im Indo-Pazifik
Parallel dazu positioniert sich Leonardo im Wettbewerb um Großaufträge in Asien. Dem philippinischen Militär wurde offiziell ein umfangreiches Paket über 32 Eurofighter Typhoon in der fortschrittlichen Tranche-5-Konfiguration angeboten.
Um die Chancen im Rennen um das Modernisierungsprogramm Manilas zu erhöhen, beschränkt sich das Angebot nicht nur auf die Jets. Leonardo stellt zusätzlich industrielle Zusammenarbeit und strukturierte Finanzierungslösungen in Aussicht, um die philippinische Luftverteidigung neu aufzustellen.
Allianz für Cybersicherheit
Auch technologisch stellt sich der Konzern breiter auf. Gemeinsam mit der spanischen Indra Group wurde eine Absichtserklärung zur vertieften Kooperation bei der Cyberabwehr unterzeichnet. Ziel dieser Partnerschaft ist es, fortschrittliche Lösungen für europäische und NATO-Märkte zu entwickeln, um kritische Infrastrukturen besser vor digitalen Bedrohungen zu schützen.
An der Börse werden diese Schritte honoriert. Die Aktie verzeichnete auf Wochensicht ein Plus von über 10 Prozent und notiert aktuell bei rund 58,80 Euro. Investoren bewerten die Kombination aus festen Aufträgen und der strategischen Neuausrichtung offensichtlich als solides Fundament für weiteres Wachstum.
Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung der angekündigten Projekte. Während der Deal mit Saudi-Arabien bereits fixiert ist, steht die Entscheidung auf den Philippinen noch aus – ein Zuschlag hier wäre der nächste signifikante Katalysator für den italienischen Rüstungsriesen.
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