Leonardo Aktie: Neues Jahreshoch

Die Aktie von Leonardo S.p.A. markiert am Freitag ein neues 52-Wochen-Hoch und testet dabei die psychologisch wichtige 60-Euro-Marke. Der italienische Rüstungskonzern profitiert dabei von zwei Faktoren: seiner US-Tochter Leonardo DRS, die an der Nasdaq um 7,5 Prozent zulegte, und positiven Signalen aus Washington zur Verteidigungspolitik.

US-Tochter als Kurstreiber

Der Hauptimpuls kommt von Leonardo DRS. Die in Virginia ansässige Tochtergesellschaft, spezialisiert auf Verteidigungselektronik, sprang am Donnerstag deutlich nach oben, nachdem Wells Fargo die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 45 US-Dollar bestätigt hatte. Die Aktie eröffnete mit einem Gap-up bei 38,95 US-Dollar und verzeichnete hohes Handelsvolumen.

Da Leonardo die Mehrheit an der US-Tochter hält, wirkt sich deren Bewertungsanstieg direkt auf den Konzernwert aus. Parallel dazu hat US-Präsident Donald Trump eine Erhöhung des Militärbudgets gefordert – ein Signal, das Rüstungsaktien weltweit Auftrieb verleiht. Leonardo ist durch seine industrielle Präsenz in den USA und seine Elektronik- sowie Helikopter-Programme strategisch gut positioniert, um von höheren US-Verteidigungsausgaben zu profitieren.

Operativ unterstreicht der erfolgreiche Start des dritten COSMO-SkyMed-Satelliten der zweiten Generation am 3. Januar die technologische Leistungsfähigkeit des Konzerns. Der von Thales Alenia Space – einem Joint Venture zwischen Thales und Leonardo – gebaute Satellit wurde mit einer SpaceX Falcon 9 ins All gebracht.

Abkopplung vom Gesamtmarkt

Bemerkenswert ist die Entwicklung vor dem Hintergrund eines uneinheitlichen europäischen Aktienmarktes. Während der FTSE MIB und andere Indizes mit geopolitischer Vorsicht kämpfen, zeigen Verteidigungswerte Stärke. Leonardo kann auf sechs aufeinanderfolgende Handelstage mit Kursgewinnen zurückblicken – allein am Donnerstag legte die Aktie über zwei Prozent zu und schloss bei 58,52 Euro.

Die Serie von Auftragserfolgen, darunter Verträge über mehr als 120 Millionen US-Dollar für Gepäckabfertigungssysteme an US-Flughäfen Ende 2025, stützt die Wachstumsstory für 2026. Analysten verweisen zudem auf den verbesserten Free Cashflow und den strategischen Wert der Raumfahrt- und Elektroniksparten.

Der Wochenschluss am Freitag wird zeigen, ob die Aktie die 60-Euro-Schwelle nachhaltig überwinden kann. Ein Finish oberhalb von 58,50 Euro würde die aktuelle Ausbruchsbewegung technisch bestätigen.

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