Li‑FT Power Aktie: Hoffnungszeichen
Li-FT Power meldet einen 26-Meter-Abschnitt mit 1,56% Li2O im Yellowknife-Projekt. Die Ergebnisse untermauern das geologische Potenzial, doch die Kontinuität der Mineralisierung bleibt für die Wirtschaftlichkeit entscheidend.

- Hochgradiger Fund mit 1,56% Lithiumoxid
- Bestätigt near-surface-Kontinuität im Shorty-System
- Marktbelebung durch steigende Lithiumpreise
- Vorbereitung auf Preliminary Economic Assessment 2026
Li‑FT Power meldet einen hochgradigen Fund, der das geologische Potenzial des Yellowknife-Projekts untermauern könnte. Ein 26 Meter langer Abschnitt mit 1,56% Li2O in einem naheflächenliegenden Pegmatitstück stärkt die Hoffnung auf bessere Gehalte an Schlüsselstellen. Reicht das, um die Wirtschaftlichkeit spürbar zu verbessern?
Die Bohrergebnisse
Das Ergebnis stammt aus dem 2025‑Arbeitsprogramm (3.171 Meter in 18 Bohrlöchern). Überraschend kam der stärkste Schnitt aus dem als Grundwasserüberwachungsbrunnen gebohrten Loch YLP‑0295: eine 26 Meter lange Zone mit spodumenhaltigem Pegmatit und einem Gehalt von 1,56% Li2O, nur rund 25 Meter up‑dip zu früheren Bohrungen. Das bestätigt eine near‑surface‑Kontinuität in Teilen des Shorty‑Systems.
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Weitere Bestätigungen lieferte YLP‑0290 mit 13 Metern bei 1,24% Li2O. Gleichzeitig zeigen aber auch andere Löcher die typische Heterogenität von Pegmatiten: YLP‑0303 brachte nur 1 Meter bei 0,62% Li2O, und mehrere Bohrungen (YLP‑0296, ‑0301, ‑0302) ergaben keine signifikante Mineralisierung. Kurz gesagt: lokal sehr gute Gehalte, aber geologische Variabilität bleibt ein Thema.
Wesentliche Fakten in Kürze:
– Bestes Ergebnis: 26 m bei 1,56% Li2O (YLP‑0295) in Shorty Pegmatite
– Ergänzender Schnitt: 13 m bei 1,24% Li2O (YLP‑0290)
– 2025‑Programm: 3.171 m, 18 Löcher
– Bestehende MRE (Okt. 2024): 50,4 Mio. t bei 1,00% Li2O
Marktkontext und Ausblick
Die Ergebnisse bauen auf der Maiden‑Ressourcenschätzung (50,4 Mio. t bei 1,00% Li2O) auf. Das Treffen von Gehalten deutlich über dem Ressourcendurchschnitt — insbesondere in Infrastruktur‑Bohrungen — kann Spielraum für eine positive Grade‑Rekonsiliation eröffnen. Entscheidend bleibt jedoch die Frage der Kontinuität: einzelne Hochgrade helfen nur, wenn sie in Wirtschaftsbereichen reproduzierbar sind.
Die Nachricht kommt zu einem günstigen Zeitpunkt für Lithiumprojekte: Lithiumcarbonatpreise erholten sich laut Mitteilung von etwa 8.200 USD/t Mitte 2025 auf über 21.000 USD/t Anfang 2026. Diese Marktbelebung verbessert die ökonomischen Rahmenbedingungen für Entwicklungsprojekte wie Yellowknife, vor allem wenn bestehende Infrastruktur genutzt werden kann.
Kurzfristig reagieren Investoren: Die Aktie schloss am Freitag bei 4,46 € (-6,50%); sie liegt damit rund 6,5% unter dem 52‑Wochen‑Hoch, hat aber in den letzten 30 Tagen deutlich zugelegt (≈+57%). Der RSI liegt bei 78,6, die 30‑Tage‑Volatilität bei rund 118% — Zeichen für erhöhte Aufmerksamkeit und Schwankungsbreite.
Konkret zu den kommenden Schritten: Li‑FT will die 2025‑Bohrdaten in ein aktualisiertes geologisches Modell einarbeiten und peilt eine Preliminary Economic Assessment (PEA) für später in 2026 an. Für die ökonomische Bewertung des Projekts wird maßgeblich sein, ob sich die hochgradigen Zonen wie in YLP‑0295 als kontinuierlich erweisen; nur dann dürften die verbesserten Marktpreise die Wirtschaftlichkeit nachhaltig stützen.
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