Linde: 200.000 Gallonen für Artemis II
Linde erhöht Quartalsdividende und profitiert von NASA-Aufträgen. Der Aktienkurs nähert sich dem 52-Wochen-Hoch, Analysten sehen weiteres Potenzial.

- Quartalsdividende auf 1,60 US-Dollar erhöht
- NASA-Lieferung von Flüssigsauerstoff für Artemis-II
- Aktienkurs nur knapp unter Rekordhoch
- Analysten erhöhen Kursziele auf über 570 Dollar
Die Aktie von Linde klopft pünktlich zum Wochenende an ihr Rekordhoch. Während die Industrie in Europa und Asien schwächelt, punktet der Gase-Spezialist mit einer Mischung aus finanzieller Disziplin und prestigeträchtigen Raumfahrt-Aufträgen.
Linde hat die Quartalsausschüttung auf 1,60 US-Dollar je Aktie angehoben. Das entspricht einer annualisierten Dividende von 6,40 US-Dollar. Damit setzt der Konzern eine drei Jahrzehnte währende Tradition steigender Auszahlungen fort.
Die Payout-Ratio liegt bei moderaten 44 Prozent. Das lässt Spielraum für künftige Erhöhungen, selbst wenn die Konjunktur in Kernmärkten wie dem Chemiesektor stagniert.
Parallel zum finanziellen Erfolg demonstriert Linde seine technische Reife im Weltraum. Für die Artemis-II-Mission der NASA lieferte das Unternehmen 200.000 Gallonen Flüssigsauerstoff zum Kennedy Space Center. Solche Projekte dienen als Referenz für zivile Anwendungen. Die eingesetzte Kryotechnik bildet das Fundament für künftige Wasserstoff-Infrastrukturen und Carbon-Capture-Anlagen.
An der Börse wird diese Strategie honoriert. Mit einem Schlusskurs von 435,40 Euro liegt das Papier nur hauchdünn unter dem 52-Wochen-Hoch von 436,00 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf fast 19 Prozent.
Analysten sehen weiteres Potenzial. Citigroup hob das Kursziel jüngst auf 580 US-Dollar an, während Seaport Global 575 US-Dollar für realistisch hält. Gestützt wird dieser Optimismus durch einen milliardenschweren Auftragsbestand, der vor allem in den Bereichen Elektronik und saubere Energie für künftiges Wachstum sorgen soll.
Im Mai 2026 veröffentlicht Linde die Zahlen für das erste Quartal. Der Markt achtet dann besonders auf die operative Marge, die zuletzt bei fast 30 Prozent lag. Für das Gesamtjahr peilt das Management einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 17,40 und 17,90 US-Dollar an.
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