Lockheed Martin Aktie: Milliarden-Aufträge im Visier

Der US-Rüstungskonzern sichert sich langfristige Aufträge für F-35-Jets und Flottenmodernisierung, während die Quartalszahlen die Erwartungen übertrafen.

Die Kernpunkte:
  • F-35-Produktion ab 2027 mit großen US- und Europa-Aufträgen
  • Solide Quartalszahlen übertreffen Analystenerwartungen
  • Griechisches Milliardenpaket für Kampfjet-Modernisierung
  • Aktie zeigt starkes Plus seit Jahresbeginn

Lockheed Martin untermauert seine Position als führender Rüstungskonzern mit einer ganzen Reihe neuer Aufträge und solider Quartalszahlen. Während das US-Verteidigungsministerium und europäische Staaten Milliarden in die Flottenmodernisierung investieren, reagierte der Markt auf die jüngsten Finanzdaten zunächst verhalten. Ein Blick auf die operativen Fortschritte zeigt eine gut gefüllte Projektpipeline, die weit in das nächste Jahrzehnt reicht.

F-35-Programm und europäische Nachfrage

Ein zentraler Treiber für die zukünftige Auslastung bleibt das F-35-Programm. Das US-Verteidigungsministerium plant ab 2027 die Produktion von 65 Jets der sogenannten Lot 20. Direkt im Anschluss sollen weitere 133 Maschinen der Tranche 21 folgen. Diese Flugzeuge erhalten das wichtige Block-4-Update, welches die Rechenleistung und Speicherkapazität für über 80 neue Funktionen deutlich erhöht.

Zusätzliche Nachfrage kommt aus Europa. Die dänische Regierung hat ihre Beschaffungspläne aufgestockt und bestellt nun 43 statt der ursprünglich geplanten 27 F-35A-Varianten. Parallel dazu treibt der Konzern die Modernisierung bestehender Flotten voran. Das griechische Parlament bewilligte am Montag ein umfassendes Verteidigungspaket. Davon fließt rund eine Milliarde Euro in das Programm „Achilles Shield“, um 38 F-16-Kampfjets bis 2036 auf die moderne „Viper“-Konfiguration aufzurüsten.

Um die steigende Produktion im Bereich Raketen und Feuerleitsysteme zu bewältigen, unterzeichnete Lockheed Martin am Dienstag eine Fördervereinbarung für den Ausbau seines Werks im US-Bundesstaat Alabama.

Solide Zahlen treffen auf Gewinnmitnahmen

Finanziell steht das Unternehmen auf einem stabilen Fundament. Im vierten Quartal 2025 übertraf Lockheed Martin mit einem Umsatz von 20,32 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 5,80 US-Dollar die Erwartungen der Analysten.

Trotz dieser positiven operativen Entwicklung und einer gehaltenen Quartalsdividende von 3,45 US-Dollar gab die Aktie gestern leicht nach und schloss bei 551,40 Euro. Dieser kleine Rücksetzer ändert allerdings wenig am übergeordneten Aufwärtstrend, denn seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier bereits ein Plus von glatt 30 Prozent.

Mit den anlaufenden F-35-Produktionslinien ab 2027 und dem bis 2036 laufenden Modernisierungsprogramm in Griechenland sichert sich der Konzern langfristige Einnahmequellen. Die vertraglich fixierten Upgrades und die Kapazitätserweiterungen in den USA bilden eine klare Basis für die operative Entwicklung der kommenden Jahre.

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