Lockheed Martin Aktie: Starkes Auftragspaket

Der Rüstungskonzern sichert sich einen neuen Großauftrag für Unterwasser-Bildgebungssysteme und profitiert von einem Rekordauftragsbestand sowie Produktionsausweitungen.

Die Kernpunkte:
  • Neuer Navy-Auftrag mit Basiswert von 478 Mio. USD
  • Gesamtvolumen kann auf 1,19 Mrd. USD steigen
  • Rekordauftragsbestand von 194 Mrd. USD gemeldet
  • Produktionskapazitäten für Raketensysteme werden massiv erhöht

Lockheed Martin startet den Donnerstag mit einer weiteren Vertragsmeldung aus Washington: Die U.S. Navy vergibt einen Auftrag für ein Unterwasser-Bildgebungssystem an den Rüstungskonzern — und das Volumen kann sich deutlich sehen lassen.

Neuer U-Boot-Auftrag mit Milliardenpotenzial

Lockheed Martins Sparte Rotary and Mission Systems erhält einen Vertrag im Basiswert von rund 478 Millionen Dollar für Engineering-Leistungen und die Produktion des Integrated Submarine Imaging System (ISIS). Das System versorgt U-Boot-Periskope mit hochauflösenden Video- und Fotodaten über Glasfaser- und Kameratechnik — ohne dabei den Schiffsrumpf zu durchdringen. Werden alle Optionen gezogen, steigt das Gesamtvolumen auf bis zu 1,19 Milliarden Dollar. Die Arbeiten sollen bis März 2036 abgeschlossen sein.

Der Auftrag reiht sich in eine Serie jüngster Vergaben ein. Erst gestern gaben Lockheed und das U.S. Verteidigungsministerium eine Rahmenvereinbarung zur Produktionsbeschleunigung der Precision Strike Missile bekannt — aufbauend auf einem Armeevertrag über 4,94 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr. Gemeinsam sollen diese Maßnahmen die Produktionskapazität für PrSM vervierfachen. Zudem hat Lockheed die Fertigung des PAC-3-Abfangraketen-Systems verdreifacht und eine zweite Vereinbarung zur Vervierfachung der THAAD-Kapazitäten unterzeichnet.

Dividende und Ausblick

Morgen erhalten Aktionäre die erste Quartalsdividende 2026 in Höhe von 3,45 Dollar je Aktie. Über die vergangenen drei Jahre wuchs die Dividende im Schnitt um rund 6,1 Prozent jährlich.

Fundamental bleibt die Ausgangslage solide: Lockheed meldete zuletzt einen Rekordauftragsbestand von 194 Milliarden Dollar. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen Umsätze zwischen 77,5 und 80 Milliarden Dollar — ein Plus von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr — bei einem Gewinn je Aktie zwischen 29,35 und 30,25 Dollar.

Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 27 Prozent zugelegt und notiert aktuell knapp sieben Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 579,50 Euro. Der gut gefüllte Auftragsbestand und die laufenden Produktionsausweitungen liefern dafür eine nachvollziehbare Grundlage.

Lockheed-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lockheed-Analyse vom 26. März liefert die Antwort:

Die neusten Lockheed-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lockheed-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Lockheed: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Lockheed